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Aleppo: Welternährungsprogramm in „größter Sorge”

Nahrung für Aleppo: Derzeit ist die umkämpfte syrische Stadt von Helfern kaum zu erreichen. Foto: Bruno Gallardo/Archiv Nahrung für Aleppo: Derzeit ist die umkämpfte syrische Stadt von Helfern kaum zu erreichen. Foto: Bruno Gallardo/Archiv
Aleppo/Frankfurt. 

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) ist in „größter Sorge” um die Menschen im Osten Aleppos.

Durch die neue Versorgungsroute der Opposition im Süden der syrischen Stadt komme zwar „ein wenig” Hilfe in das Kriegsgebiet, sagte WFP-Syrien-Direktor Jakob Kern der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Freitag). „In großem Stil kann dort aber keine Hilfe hineingebracht werden.”

Der von Rebellen gehaltene Ostteil Aleppos war bis Anfang August eine Zeit lang von der Außenwelt abgeschnitten, nachdem Regimekräfte die einzige Nachschubroute gekappt hatten. Deswegen herrscht dort Mangel an Lebensmitteln, Trinkwasser und medizinischem Material. Mittlerweile haben Rebellen eine neue Versorgungsroute freigekämpft, um die es jedoch heftige Gefechte gibt. Laut Kern verteilt das WFP im Osten Aleppos nur halbe Rationen, „weil die Leute wissen, dass es sonst nicht mehr reicht”.

Eine von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) vorgeschlagene Luftbrücke zur Versorgung der Menschen in Aleppo hält Kern für unrealistisch. Über besiedelten Gebieten sei es zu gefährlich, Güter aus großer Höhe abzuwerfen. Wenn die Fallschirme sich nicht öffneten, könnten sie „zu Bomben werden”, sagte er. 48-stündige Waffenruhen seien eine Bedingung dafür, um Hilfskonvois auf den Weg zu bringen.

(dpa)
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