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EU-Kommission prüft ihre Gebäude auf Sicherheitslücken

Nach den Enthüllungen über die angebliche Bespitzelung von EU-Gebäuden durch US-Geheimdienste führt die EU-Kommission eine Sicherheitskontrolle durch.
EU-Kommissionspräsident Barroso hat die Kommissionsdienste aufgefordert, EU-Gebäude umfassend zu durchsuchen und Sicherheitschecks zu machen. Foto: Julien Warnand EU-Kommissionspräsident Barroso hat die Kommissionsdienste aufgefordert, EU-Gebäude umfassend zu durchsuchen und Sicherheitschecks zu machen. Foto: Julien Warnand
Brüssel. 

«Im Licht der jüngsten Vorwürfe hat (Präsident José Manuel) Barroso die Kommissionsdienste aufgefordert, die Gebäude umfassend zu durchsuchen und Sicherheitschecks zu machen», sagte seine Sprecherin am Montag. Sie fügte hinzu, dass dies regelmäßig geschehe und Büros, Telefonanlagen und Computernetze auf Spionage und Abhöraktionen überprüft werden.

Die EU-Kommission hatte am Vortag von der US-Regierung Aufklärung verlangt. «Wir erwarten schnelle eine Klarstellung von unseren amerikanischen Partnern.» Sie räumte ein: «Natürlich sind wir besorgt, denn wenn das wahr wäre, würde das sehr viel Unruhe stiften.» Auf die Frage nach möglichen Auswirkungen der Enthüllungen auf die Gespräche über ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU wollte sie sich nicht äußern.

Die EU-Kommission verwies darauf, dass die angeblichen Abhöraktionen bereits einige Jahre zurücklägen und 2010 sowie 2007 stattgefunden haben sollen. Die angeblich betroffenen EU-Delegationen seien inzwischen in andere Gebäude umgezogen, sagte der Sprecher der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton.

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