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EZB senkt Wachstums- und Inflationsprognosen

Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, vor Beginn der EZB-Pressekonferenz in Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, vor Beginn der EZB-Pressekonferenz in Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst
Frankfurt/Main. 

Europas Währungshüter blicken wieder zunehmend pessimistisch auf die Wirtschaftsentwicklung im Euroraum. Die Europäischen Zentralbank (EZB) senkte sowohl ihre Wachstums- als auch ihre Inflationsprognose für dieses Jahr.

Die Notenbank erwartet nun für 2014 eine Jahresteuerung von 0,6 Prozent, für 2015 von 1,1 Prozent und für 2016 von 1,4 Prozent, wie EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt sagte. Im Juni hatte die Notenbank für 2014 noch eine Inflationsrate von 0,7 Prozent vorhergesagt, die Prognosen für 2015 und 2016 wurden nicht angepasst.

Nach der überraschenden Stagnation der Euro-Wirtschaft im zweiten Quartal ist auch der Konjunkturpessimismus im Frankfurter Eurotower gestiegen. Die Notenbank erwartet nun im laufenden Jahr 0,9 Prozent Wachstum. 2015 dürfte die Wirtschaft mit 1,6 Prozent und 2016 mit 1,9 Prozent wieder etwas stärker anziehen. Im Juni hatte die EZB der Eurozone noch ein Wachstum von 1,0 Prozent im laufenden Jahr und von 1,7 Prozent 2015 zugetraut. Die Prognose für 2016 wurde von bisher 1,8 Prozent leicht angehoben.

(dpa)
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