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Fuchs skeptisch bei Vorrang für christliche Zuwanderer

Unionsfraktionsvize Fuchs: „Jeder hat das Recht zu uns zu kommen, wenn er wirklich Flüchtling ist und wenn er wirklich aus bedrohten Gegenden kommt.” Foto: Michael Kappeler/Archiv Unionsfraktionsvize Fuchs: „Jeder hat das Recht zu uns zu kommen, wenn er wirklich Flüchtling ist und wenn er wirklich aus bedrohten Gegenden kommt.” Foto: Michael Kappeler/Archiv
Berlin. 

Die Forderung der CSU nach einem „Vorrang für Zuwanderer aus unserem christlich-abendländischen Kulturkreis” stößt in der CDU auf Skepsis.

„Jeder hat das Recht zu uns zu kommen, wenn er wirklich Flüchtling ist und wenn er wirklich aus bedrohten Gegenden kommt”, sagte Bundestagsfraktionsvize Michael Fuchs dem Sender N-TV. Es sei egal, ob jemand aus Aleppo Syrer oder Jeside, Muslim oder Christ sei. „Dann müssen wir schlicht und ergreifend jedem helfen. Und das werden wir auch weiter tun”, sagte Fuchs.

Über den Streit mit der CSU in der Flüchtlingspolitik sagte er weiter: „Der Wähler hat kein Verständnis dafür, dass sich die CDU und die CSU nicht einigen. Es wird höchste Zeit, dass wir das hinbekommen. Das wird unsere Wahlchancen verbessern und wenn wir es nicht tun, werden sie erheblich gemindert.”

Die CSU verlangt in einer Beschlussvorlage für die Parteivorstandsklausur an diesem Freitag und Samstag in deutlichen Worten eine teils drastische Verschärfung der Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik: eine gesetzlich festgelegte Obergrenze von 200 000 Flüchtlingen pro Jahr, Transitzonen an der Grenze und die konsequenten Zurückweisung von Ausländern ohne Bleiberecht, eine Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft, ein Burka-Verbot und ein „Einwanderungsbegrenzungsgesetz”.

(dpa)
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