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GDL-Chef Weselsky hat Angst um seine Privatsphäre

«Verletzung meiner Privatsphäre» - GDL-Chef Claus Weselsky in Berlin. Foto: Britta Pedersen «Verletzung meiner Privatsphäre» - GDL-Chef Claus Weselsky in Berlin. Foto: Britta Pedersen
Berlin. 

Der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, sieht seine Privatsphäre bedroht.

«Ich bin auch bisher immer auf Bahnhöfen gewesen und werde das auch weiter tun. Ich habe allerdings gestern Abend die Polizei verständigt, weil es hier in einer unglaublichen, nennen wir es einfach Verletzung meiner Privatsphäre, nicht mehr um die Sache geht», sagte Weselsky am Donnerstag im ARD-«Morgenmagazin». Für Personenschutz habe er bislang aber «keine Notwendigkeit gesehen».

Medien hatten zuvor Fotos von Weselskys Wohnhaus gezeigt. Auch seine Büronummer wurde veröffentlicht. «Da muss ich einfach nur lachen, ich wohne zur Miete in einem Häuschen, das 61 Quadratmeter hat - und wenn das dann ein exklusiver Wohnsitz ist, na bitteschön, dann ist das einfach so», meinte Weselsky. «Interessierte Kreise» legten großen Wert drauf, dass die Zugbegleiter und Lokführer nicht erfolgreich seien. «Und das ist eine Dimension, die hätte ich mir am Beginn der Auseinandersetzung so nicht vorstellen können.»

(dpa)
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