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Haftbefehl gegen „Hürriyet”-Journalisten in der Türkei

Nach dem Putschversuch in der Türkei ist gegen einen Journalisten der Tageszeitung „Hürriyet” Haftbefehl erlassen worden. Foto: Oliver Berg/Archiv Nach dem Putschversuch in der Türkei ist gegen einen Journalisten der Tageszeitung „Hürriyet” Haftbefehl erlassen worden. Foto: Oliver Berg/Archiv
Istanbul. 

Nach dem Putschversuch in der Türkei ist gegen einen Journalisten der Tageszeitung „Hürriyet” Haftbefehl erlassen worden. Ihrem Mitarbeiter Arda Akin werde vorgeworfen, eine nicht näher beschriebene „Organisation” unterstützt zu haben, berichtete die Zeitung.

Akin sei schon Ende Juli festgenommen und ein Ausreiseverbot gegen ihn verhängt worden. Nach Angaben der von Journalisten gegründeten Plattform für unabhängigen Journalismus (P24) sind damit 44 Journalisten im Zusammenhang mit den Ermittlungen nach dem Putschversuch in Untersuchungshaft. Der Europäische Journalistenverband (EJS) beziffert die Gesamtzahl der türkischen Journalisten in Haft auf 68.

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte die Untersuchungshaft nach dem Putschversuch vom 15. Juli per Dekret von vier auf 30 Tage verlängert. Per Dekret war auch verfügt worden, dass Reisepässe von Verdächtigen für ungültig erklärt werden. Davon sind mehrere Journalisten betroffen - unter anderen zwei Reporter der pro-kurdischen Zeitung „Özgür Gündem”, wie der Anwalt der Zeitung, Özcan Kilic, der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

(dpa)
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