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Hintergrund: Der Dialogprozess der Kirche

Mit dem Dialogprozess reagiert die katholische Kirche in Deutschland auf verschiedene Krisen in den vergangenen Jahren. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Freiburgs Erzbischof Robert Zollitsch, hatte ihn bei der Bischofskonferenz im Herbst 2010 auf den Weg gebracht.
Rund 100 000 Menschen waren in Freiburg zur Papstmesse gekommen. Rund 100 000 Menschen waren in Freiburg zur Papstmesse gekommen.
Berlin. 

Mit dem Dialogprozess reagiert die katholische Kirche in Deutschland auf verschiedene Krisen in den vergangenen Jahren. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Freiburgs Erzbischof Robert Zollitsch, hatte ihn bei der Bischofskonferenz im Herbst 2010 auf den Weg gebracht.

Anlass waren die aufgedeckten Fälle des sexuellen Missbrauchs durch kirchliche Mitarbeiter. Sie offenbarten für Zollitsch jedoch das tiefergehende Problem, dass das Evangelium an Bedeutung verliert.

Bis 2015 will die Kirche deshalb intensiv über verschiedene Themen debattierten. Dabei sind folgende Jahresthemen vorgegeben: - 2011: Im Heute glauben: Wo stehen wir? - 2012: Diakonia: Unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft. - 2013: Liturgia: Die Verehrung Gottes heute. - 2014: Martyria: Den Glauben bezeugen in der Welt von heute. - 2015: Gedenken an das Zweite Vatikanische Konzil vor 50 Jahren.

Außerdem will die Deutsche Bischofskonferenz gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken in dieser Zeit zwei Themenfelder beackern: Priester und Laien in der Gesellschaft und Präsenz der Kirche in Gesellschaft und Staat.

(dpa)
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