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Hintergrund: Die umkämpfte Stadt Aleppo

Zerstörte Gebäude in Aleppo: In der früheren syrischen Metropole gehen die Kämpfe unvermindert weiter. Foto: Michael Alaeddin/Sputnik Zerstörte Gebäude in Aleppo: In der früheren syrischen Metropole gehen die Kämpfe unvermindert weiter. Foto: Michael Alaeddin/Sputnik
Aleppo. 

Aleppo war vor dem Bürgerkrieg die Handelsmetropole im Norden Syriens. Als neben Damaskus größte Stadt des Landes hat sie im Bürgerkrieg einen hohen strategischen und symbolischen Wert. Einst lebten hier mehr als zwei Millionen Menschen.

Die Altstadt mit ihrer Zitadelle gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Große Teile des kilometerweiten überdachten Marktes sind inzwischen zerstört.

Aleppo gilt als die am heftigsten umkämpfte in dem seit mehr als fünf Jahren tobenden Krieg. Während das Regime den Westteil der Stadt beherrscht, kontrollieren Rebellen den Osten, der wegen fast täglicher Luftangriffe syrischer und russischer Kampfjets stark zerstört ist.

Im Juli hatten Regimeeinheiten mit russischer Luftunterstützung die letzte Versorgungsroute der Rebellen in die Stadt gekappt und bis zu 300 000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Mittlerweile haben Regimegegner wieder einen Nachschubweg freigekämpft, um den jedoch heftige Gefechte toben. Eine vollständige Eroberung Aleppos könnte zu einem Wendepunkt in dem verheerenden Bürgerkrieg werden.

(dpa)
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