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Hofreiter verteidigt Nein der Grünen zu Waffenlieferungen

Die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Hofreiter und Göring-Eckardt vor Beginn der Fraktionssitzung ihrer Partei. Foto: Soeren Stache Die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Hofreiter und Göring-Eckardt vor Beginn der Fraktionssitzung ihrer Partei. Foto: Soeren Stache
Berlin. 

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat das «Nein» seiner Fraktion zu Waffenlieferungen Deutschland in den Nordirak verteidigt.

Manche Argumente seien nachvollziehbar. Aber die Grünen kämen mehrheitlich zu einer anderen Meinung. «Niemand kann kontrollieren, wo diese Waffen am Ende landen oder zu welchem Zweck sie eingesetzt werden», sagte Hofreiter am Montag in einer Sondersitzung des Bundestages in Berlin.

Waffenlieferungen an einen Konfliktpartner hätten sich in der Vergangenheit des Öfteren als schwere Fehler erwiesen. Zukünftige Risiken sind nach den Worten Hofreiters höher als der kurzfristige Nutzen. Notwendig seien eine internationale Strategie gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) sowie eine stärkere Einbeziehung der Vereinten Nationen. Vor allem müsse Deutschland eine humanitäre Offensive starten. Zugleich müsse der Druck auf die IS-Unterstützer erhöht werden.

(dpa)
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