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Innenminister de Maizière plant verdeckte Ermittler im Darknet

Polizisten der "Cybercrime Intelligence Unit" des Bundeskriminalamtes simulieren einen Darknet-Chat - hier zum Kauf gestohlener Kreditkarten-Daten. Foto: Boris Roessler/Symbol Polizisten der "Cybercrime Intelligence Unit" des Bundeskriminalamtes simulieren einen Darknet-Chat - hier zum Kauf gestohlener Kreditkarten-Daten. Foto: Boris Roessler/Symbol
Berlin. 

Für die Verfolgung von Kriminellen im sogenannten Darknet plant Bundesinnenminister Thomas de Maizière den Einsatz verdeckter Ermittler.

Die Spezialisten sollen gezielt etwa illegalen Waffenhandel oder Kommunikation zwischen Terroristen aufklären, wie der CDU-Politiker in Berlin sagte. Hierfür will de Maizière die Zusammenarbeit mit Behörden aus den Bundesländern verbessern. Das Darknet ist ein Teil des Internets, in dem sich Nutzer nahezu komplett anonym bewegen können, was auch Kriminelle ausnutzten.

De Maizière kündigte darüber hinaus die Schaffung einer zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich, kurz Zitis, an. Dort soll dem Minister zufolge an der Forschung und Entwicklung neuer Methoden, Produkte und Strategien zur Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus im Internet gearbeitet werden.

Die entsprechenden Mittel für Zitis seien im beschlossenen Bundeshaushalt berücksichtigt. Aufgebaut werden soll das Zentrum de Maizière zufolge unmittelbar nach Verabschiedung des Haushaltes und etwa 400 Stellen umfassen. Anfang Juli waren die Pläne bereits bekanntgeworden.

(dpa)
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