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Lindner: FDP braucht eine «Eisbrecher-Wahl»

Auslaufmodell: Arbeiter transportieren in Potsdam ein Plakat der FDP ab, die mit 1,5 Prozent nicht mehr im neuen Landestag vertreten sein wird. Foto: Ralf Hirschberger Auslaufmodell: Arbeiter transportieren in Potsdam ein Plakat der FDP ab, die mit 1,5 Prozent nicht mehr im neuen Landestag vertreten sein wird. Foto: Ralf Hirschberger
Berlin. 

Nach der Serie vernichtender FDP-Niederlagen hofft Parteichef Christian Lindner auf eine Trendwende bei der Hamburg-Wahl im Februar 2015. «Wir brauchen eine Eisbrecher-Wahl», sagte Lindner.

Der Eindruck, seine Partei sterbe einen schleichenden Tod, sei falsch. Die FDP habe noch 67 Abgeordnete in Landtagen und Europa-Parlament sowie 57 000 Mitglieder:«Wir sind voll im politischen Geschäft .» Langfristiges Ziel bleibe die Rückkehr in den Bundestag 2017.

Die FDP wolle sich mit «unpopulären Botschaften» und einem lauten Ja zur Marktwirtschaft und zum Handelsabkommen TTIP mit den USA von Union, SPD, Grünen und AfD abgrenzen. Die große Koalition in Berlin habe mit ihrer Politik eine«Wohlstandslähmung» in Deutschland ausgelöst.

Als AfD-Kopie werde die FDP aber niemals auftreten, um enttäuschte Wähler zurückzugewinnen , die bei den Wahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg in Scharen auch von der FDP zur Alternative für Deutschland (AfD) übergelaufen waren:« Wir wollen keine Politik machen mit Zorn, Ressentiments oder Opportunismus. Ohne uns», sagte Lindner.

(dpa)
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