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Orkantief «Xaver» fegt über Deutschland

Land unter im Grasbrookhafen in der Hamburger Hafencity. Foto: Christian Charisius Bilder > Land unter im Grasbrookhafen in der Hamburger Hafencity. Foto: Christian Charisius
Hamburg. 

Orkantief «Xaver» hat trotz hoher Windgeschwindigkeiten bislang nur kleinere Schäden in Norddeutschland angerichtet. Die Hamburger Innenbehörde warnte aber vor einer sehr schweren Sturmflut in der Hansestadt.

Das Wasser werde am Freitagmorgen gegen 6.30 Uhr auf 6,10 Meter über Normalnull (NN) steigen, sagte ein Sprecher. Das Unwetter hatte in Nordeuropa das Leben von Millionen Menschen lahmgelegt und Menschenleben gefordert. In Deutschland gab es bislang trotz extremer Böen von teilweise bis zu 155 Stundenkilometern nur einige Unfälle mit Verletzten.

Die Behörden in Hamburg rüsten sich für die Sturmflut: Weite Teile des Hafens wurden am frühen Morgen gesperrt, Menschen mussten die tiefer gelegenen Gebiete entlang der Elbe verlassen. Die Hochwasserschutzanlagen haben nach Angaben der Behörde Höhen zwischen 7,50 Meter und 9,25 Meter über NN.

Die Auswirkungen der Naturgewalten blieben bis zum Freitagmorgen trotz aller Befürchtungen verglichen mit dem Oktober-Orkan «Christian» deutlich geringer. Die Einsatzkräfte wurden weniger häufig angefordert, um umgeknickte Bäume zu räumen und um Bauzäune sowie Dächer zu sichern. In Hamburg rückte die Feuerwehr bis zum Abend rund 300 Mal aus. Dagegen war sie beim Oktober-Orkan schon an einem Tag allein knapp 2000 Mal im Einsatz.

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(dpa)
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