Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 30°C

Recht auf Waffenbesitz: Zweiter Zusatz der US-Verfassung

Ein 13-Jähriger macht sich bei einem NRA-Event mit einem Bushmaster-Gewehr vertraut. Foto: Aaron M. Sprecher/Archiv Ein 13-Jähriger macht sich bei einem NRA-Event mit einem Bushmaster-Gewehr vertraut. Foto: Aaron M. Sprecher/Archiv
Washington. 

Privater Waffenbesitz in den USA hat eine historische Rechtsgrundlage. Der Zweite Verfassungszusatz von 1791 schützt das Recht auf den Besitz und das Tragen von Waffen.

Darin heißt es: „Da eine gut ausgebildete Miliz für die Sicherheit eines freien Staates erforderlich ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.”

Der Umgang mit Schusswaffen ist in den USA seit Jahrzehnten höchst umstritten und auf Bundesebene sowie in den einzelnen Bundesstaaten durch ein ganzes Geflecht an Gesetzen und Vorschriften sehr unterschiedlich geregelt.

Nach dem Amoklauf an einer Schule in Newtown im US-Bundesstaat Connecticut im Dezember 2012 hatte US-Präsident Barack Obama schärfere Waffengesetze zu einem innenpolitischen Hauptanliegen erklärt. Initiativen aus dem Weißen Haus scheiterten aber bisher am Widerstand der mächtigen Waffenlobby. Auch die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton spricht sich für ein strengeres Waffenrecht aus.

Nach Schätzungen sind in den USA bis zu 310 Millionen legale und illegale Schusswaffen in Privatbesitz - bei etwa 319 Millionen Einwohnern.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Thema des Tages

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse