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Türkei: Griechenland hat Auslieferung der Soldaten zugesagt

Ein Helikopter der türkischen Armee steht am griechischen Dimokritos Flughafen. Acht türkische Soldaten hatten sich nach dem gescheiterten Putschversuch nach Griechenland abgesetzt. Foto: Dimitris Alexoudis Ein Helikopter der türkischen Armee steht am griechischen Dimokritos Flughafen. Acht türkische Soldaten hatten sich nach dem gescheiterten Putschversuch nach Griechenland abgesetzt. Foto: Dimitris Alexoudis
Istanbul/Athen. 

Die acht türkischen Soldaten, die sich per Hubschrauber nach Griechenland abgesetzt und dort politisches Asyl beantragt haben, sollen nach türkischer Darstellung bald wieder zurückgeschickt werden.

Der griechische Außenminister Nikos Kotzias habe ihm am Telefon die Auslieferung „der acht Verräter” in kürzester Zeit zugesagt, teilte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu auf Twitter mit. Athen bestätigte das Telefonat, äußerte sich aber zurückhaltender.

Für die Soldaten, die offenbar am Putschversuch beteiligt waren, würden die internationalen Regeln gelten, sagte der Sprecher des griechischen Außenministeriums, Stratos Efthymiou, der Deutschen Presse-Agentur. Zugleich ließ Athen die Möglichkeit einer Auslieferung offen: „Es wird sehr ernst genommen, dass die Festgenommenen in ihrem Land der Verletzung der Verfassungslegalität und des Versuches, der Demokratie zu schaden, beschuldigt werden”, heißt es in einer Erklärung des griechischen Außenministeriums.

Die Soldaten waren Samstagmittag mit einem Militärhubschrauber in der griechischen Hafenstadt Alexandroupolis nahe der türkischen Grenze gelandet. Nach einem Bericht des griechischen Fernsehsenders ERT hatte der Pilot die Erlaubnis für eine Notlandung erbeten und wurde von zwei griechischen Kampffliegern bis zum Flughafen der Stadt begleitet. Die acht Insassen wurden bei ihrer Ankunft von der Polizei festgenommen. Sie hätten sofort politisches Asyl beantragt, hieß es in griechischen Medienberichten.

(dpa)
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