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Wichtige Stationen im Leben von Helmut Schmidt

SPD-Dreigestirn Willy Brandt, Helmut Schmidt und Herbert Wehner (v.l.) am 30. November 1966 während der letzten SPD-Fraktionssitzung vor der Regierungsbildung der Großen Koalition. Foto: Wolfgang Weihs/Archiv SPD-Dreigestirn Willy Brandt, Helmut Schmidt und Herbert Wehner (v.l.) am 30. November 1966 während der letzten SPD-Fraktionssitzung vor der Regierungsbildung der Großen Koalition. Foto: Wolfgang Weihs/Archiv
Berlin/Hamburg. 

Helmut Schmidt entwickelte sich schon früh zu einem politischen Allround-Talent. Die wichtigsten Lebensstationen des fünften Bundeskanzlers der Bundesrepublik im Überblick.

1918: Am 23. Dezember wird Helmut Heinrich Schmidt als Sohn eines Volksschullehrers in Hamburg-Barmbek geboren

1939-1945: Soldat im Zweiten Weltkrieg

1942: Heirat mit seiner früheren Klassenkameradin Loki Glaser

1946: Eintritt in die SPD

1962: Als Innensenator in Hamburg macht er sich einen Namen bei der Bewältigung der Flutkatastrophe

1967-1969: Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion

1969-1972: Verteidigungsminister im ersten Kabinett von Willy Brandt

1972: Finanzminister im zweiten Kabinett Brandt

1974: Wahl zum Bundeskanzler (16. Mai) nach Rücktritt Brandts

1977: Die RAF nimmt Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer als Geisel, im Oktober wird die Lufthansa-Maschine „Landshut” entführt. Schmidt gibt den Forderungen der Terroristen nicht nach. Schleyer wird ermordet, die Geiseln der „Landshut” in Mogadischu befreit.

1982: Am 1. Oktober wird Schmidt durch ein konstruktives Misstrauensvotum gestürzt. Neuer Kanzler wird Helmut Kohl (CDU).

1983: Schmidt wird Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit”

2010: Am 21. Oktober stirbt Loki Schmidt mit 91 Jahren.

2013 April: Die Familie des ermordeten Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer macht ihren Frieden mit Schmidt. 36 Jahre nach Schleyers Tod verleiht sie Schmidt den Hanns-Martin-Schleyer-Preis

2013: Helmut Schmidt unterstützt vergeblich den ebenfalls aus Hamburg stammenden SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück

2015: Schmidt veröffentlicht das sehr persönliche Buch „Was ich noch sagen wollte” über Lebenserinnerungen, Wegbegleiter und Vorbilder.

(dpa)
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