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Zahl der Ausreisen in IS-Gebiete aus Deutschland nimmt zu

Prominentester Vertreter der deutschen "IS-Ausreiser": Der frühere Rapper Deso Dogg, mit bürgerlichem Namen Denis Cuspert. Foto: SITE Intelligence Group/Archiv Prominentester Vertreter der deutschen "IS-Ausreiser": Der frühere Rapper Deso Dogg, mit bürgerlichem Namen Denis Cuspert. Foto: SITE Intelligence Group/Archiv
Berlin. 

Die Zahl der aus Deutschland in Richtung der Kriegsgebiete der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgereisten deutschen Islamisten ist in den vergangenen Monaten weiter gestiegen.

Bis zum 20. Juli waren nach Erkenntnissen des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) 840 Männer und Frauen mit Ziel Syrien und Irak ausgereist, um sich dem IS anzuschließen. Ein Viertel der bis zu diesem Stichtag ausgereisten Islamisten - also 210 Personen - habe demnach die türkische Staatsbürgerschaft oder sei „türkischstämmig”, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht.

Ein Drittel der Ausgereisten - also etwa 280 - sei wieder in die Bundesrepublik zurückgekehrt, 140 von ihnen seien im Kampfgebiet ums Leben gekommen, hieß es weiter. Ein Fünftel oder etwa 170 der in Richtung Syrien und Irak gereisten Islamisten sei weiblich gewesen, der überwiegende Teil zudem jünger als 30 Jahre.

Bis Ende 2015 waren etwa 760 Islamisten aus Deutschland in Richtung der Kampfgebiete gereist, bis Mitte Mai lag die Zahl bei mindestens 820 Islamisten.

(dpa)
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