Thema des Tages

Gestrandet: Bahnreisende stehen unter einer leeren Anzeigetafel auf dem Kölner Hauptbahnhof. Foto: Oliver Berg
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Sturm «Niklas» «Niklas» richtet große Schäden an - Neun Todesopfer

Berlin. Sturmtief «Niklas» hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Mindestens neun Menschen sterben durch den Sturm und bei wetterbedingten Unfällen. Der Bahnverkehr rollt zwar wieder an. Viele Pendler werden aber wieder Geduld brauchen. mehr

Der Hauptbahnhof in München musste komplett geräumt werden. Foto: Sven Hoppe
Report: „Suchen Sie sich eine Unterkunft!”

München/Düsseldorf. Sie kommen irgendwo an - und nicht mehr weg: Für viele Reisende endet die Zugfahrt an einem Bahnhof fernab vom eigentlichen Ziel. Der Grund: „Niklas”, das Sturmtief. Besonders hart trifft es die Pendler. MEHR

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Es geht kein Zug nach Irgendwo: Ein kleines Mädchen sitzt am Kölner Hauptbahnhof zwischen Reisenden, die einen Informationsschalter belagern. Foto: Marius Becker
Bahnfahrer stranden: „Es fährt nichts, komplett nichts”

Düsseldorf/Köln. Sie kommen irgendwo an - und nicht mehr weg: Für viele Reisende endet die Zugfahrt an einem Bahnhof fernab vom eigentlichen Ziel. Der Grund: „Niklas”, das Sturmtief. Besonders hart trifft es die Pendler. MEHR

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Orkan „Niklas” hat auch den S-Bahn-Verkehr im Raum Hannover komplett lahmgelegt. Foto: Holger Hollemann/Archiv
Bahn stoppt Regionalverkehr auch in Niedersachsen

Hannover. Die Deutsche Bahn hat den Regionalverkehr in Niedersachsen wegen des schweren Sturms komplett eingestellt. Damit solle die Sicherheit der Fahrgäste gewährleistet werden, teilte die Bahn am frühen Dienstagabend mit. MEHR

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Zerstörten Triebwagen des Regionalexpresses Bayreuth-Nürnberg: Der Zug war in einen umgeworfenen Baum gefahren. Foto: Klaus Altmann-Dangelat/Nordbayerischer Kurier
Bahn stellt Fernverkehr in Bayern vollständig ein

München/Augsburg. Das Orkantief „Niklas” ist mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 190 Stundenkilometern über Bayern gefegt und hat Bäume umgerissen, Lastwagen umgekippt und Dächer abgedeckt. Mehrere Menschen wurden verletzt. MEHR

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Eine junge Frau kämpft in Köln mit ihrem Regenschirm. Foto: Marius Becker
Höhenströmung Jetstream schuld an der Sturmserie

Offenbach. Die Ursache für die aktuelle Sturmserie liegt in rund neun Kilometern Höhe: Dort verläuft der sogenannte Jetstream, ein Windband, normalerweise in Schleifen oder Mäandern wie ein Fluss. MEHR

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Am Dienstagvormittag stauten sich in München noch die Reisenden - später musste der Bahnhof komplett geräumt werden. Foto: Sven Hoppe
Münchner Hauptbahnhof wegen Orkanschäden geräumt

München. Die Haupthalle des Münchner Hauptbahnhofs ist am Nachmittag wegen Orkanschäden geräumt worden. Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte einen entsprechenden Bericht des Bayerischen Rundfunks. MEHR

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Orkan „Niklas” hat auch den S-Bahn-Verkehr im Raum Hannover komplett lahmgelegt. Foto: Holger Hollemann/Archiv
S-Bahn-Verkehr im Raum Hannover steht komplett still

Hannover. Orkan „Niklas” hat auch die S-Bahn im Raum Hannover lahmgelegt. Zur Sicherheit der Fahrgäste sei der S-Bahn-Verkehr komplett eingestellt worden, teilte die Deutsche Bahn mit. MEHR

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Kahlschlag durch „Kyrill”: Im Januar 2007 hatte der Orkan verheerende Schäden an den Wäldern angerichtet. Foto: Bernd Thissen/Archiv
Schwere Stürme in Deutschland: „Elon”, „Xaver”, „Christian”

Offenbach. Tote, Chaos, Stromausfälle - schwere Stürme und Orkane haben Deutschland schon öfter heimgesucht. Beispiele: MEHR

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Eine Lok der Deutschen Bahn sichert die wegen eines Oberleitungsschadens gesperrte Bahnstrecke zwischen München und Stuttgart ab. Foto: Marc Müller
Bäume stürzen auf Intercity bei Osnabrück

Osnabrück. Drei umstürzende Bäume haben einen mit rund 350 Passagieren besetzten Intercity bei Osnabrück gestoppt. Die Bäume stürzten auf den letzten Waggon des Zuges, wie die Bundespolizei mitteilte. Es sei niemand verletzt worden. MEHR

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NEUSTE VIDEOS

Gestrandet im Kölner Hauptbahnhof: Die Deutsche Bahn hat den Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen am Vormittag eingestellt. Foto: Oliver Berg/dpa
Tausende Bahnreisende sitzen an NRW-Bahnhöfen fest

Köln. Das Sturmtief „Niklas” hat in Nordrhein-Westfalen Tausende Reisende und Pendler an den Bahnhöfen unter anderem in Düsseldorf, Bielefeld, Dortmund und Köln festgesetzt. Züge verspäteten sich zunächst stark, bevor der Nahverkehr der Bahn schließlich komplett eingestellt wurde. MEHR

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Die aufgewühlte Nordsee an einem Anleger in Dagebüll: Manche Fähren zu den friesischen Inseln fallen aus. Foto: Carsten Rehder
Sturm bringt Fahrplan für Inselfähren durcheinander

Norden/Hannover. Der Orkan „Niklas” hat in Niedersachsen den Fährverkehr zu den ostfriesischen Inseln durcheinandergewirbelt. Schiffe fielen aus, in manchen Fällen verschoben sich die Abfahrtszeiten. MEHR

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Achterbahn auf dem Volksfest Hamburger Dom: Orkan „Niklas” legt den Betrieb bis auf Weiteres lahm. Foto: Christian Charisius/Archiv
Hamburger Dom wegen Unwetterwarnung geschlossen

Hamburg. Wegen des Sturmtiefs „Niklas” bleibt der Hamburger Dom geschlossen. Grund sei die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes, teilte die Wirtschaftsbehörde mit. Besucher der Kirmes und Schausteller müssten geschützt werden. MEHR

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Nichts geht mehr: "Nahverkehr in NRW eingestellt" steht am Kölner Hauptbahnhof auf einer Anzeigetafel. Foto: Oliver Berg
Orkan „Niklas” fordert drei Menschenleben

Offenbach. Orkan „Niklas” tobt quer über die Republik. Fünf Männer sterben in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Vielerorts krachen Bäume auf die Schienen und legen den Bahnverkehr lahm. MEHR

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In Lausanne kommen erneut Vertreter der fünf UN-Vetomächte sowie Deutschlands und des Irans zusammen. Foto: Brendan Smialowski
Wie endet der Atompoker mit dem Iran?

Lausanne. Die Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm gehen in den vorerst letzten Tag. Im schweizerischen Lausanne kommen erneut Vertreter der fünf UN-Vetomächte sowie Deutschlands und des Irans zusammen, um eine Grundsatzeinigung in dem zwölf Jahre währenden Streit zu erreichen. MEHR

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Bahn hält Hotelzüge in Bremen und Hannover bereit

Hannover. Die Deutsche Bahn hat in den Bahnhöfen Hannover und Bremen Züge zum Aufenthalt für gestrandete Fahrgäste bereitgestellt. Wie eine Bahn-Sprecherin mitteilte, können die Passagiere in den Zügen auch übernachten. MEHR

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Drei Sturmtote in Deutschland

Montabaur. Während des Orkans „Niklas” sind in Deutschland bis zum frühen Dienstagabend drei Menschen ums Leben gekommen. In Rheinland-Pfalz erschlug ein umgestürzter Baum zwei Menschen. MEHR

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Umstürzender Baum erschlägt zwei Menschen

Montabaur. Ein vom Sturm „Niklas” umgestürzter Baum hat in Rheinland-Pfalz zwei Menschen erschlagen. Wie die Polizei mitteilte, fiel der Baum bei Montabaur im Westerwald auf ein Dienstfahrzeug der Straßenmeisterei. MEHR

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„Niklas” zieht weiter: Erste Entwarnungen im Westen

Berlin. Während Orkantief „Niklas” noch vielerorts tobt, wird in einigen Regionen Entwarnung gegeben. „Im nördlichen Nordrhein-Westfalen wurden die Unwetterwarnungen aufgehoben”, sagte Meteorologe Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst (DWD). „Von Westen her lässt das Ganze nach.” MEHR

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Hausbesitzer in Sachsen-Anhalt von Mauer erschlagen

Groß Santersleben. Durch den Orkan „Niklas” ist in Sachsen-Anhalt ein Mann getötet worden. Der Hausbesitzer aus Groß Santersleben wurde vor seiner Haustür unter einer umstürzenden Betonmauer begraben. MEHR

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Zu stürmisch: Bundesligisten verlegen ihre Trainingseinheiten

Düsseldorf. Das Sturmtief „Niklas” hat auch die Trainingspläne einiger Fußball-Bundesligisten durcheinandergewirbelt. Aufgrund des Unwetters haben am Vormittag der FC Schalke 04, Bayer Leverkusen und der SC Paderborn ihre Trainingseinheiten kurzerhand unter das Hallendach verlegt. MEHR

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Umfrage: Amerikaner befürworten Atomabkommen mit Iran

Washington. Unmittelbar vor Ende der Atomgespräche mit dem Iran befürwortet eine Mehrheit der US-Bürger einer Umfrage zufolge ein Abkommen mit der Islamischen Republik. MEHR

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Chronologie: Zwölf Jahre Streit um Irans Atomprogramm

Lausanne. In dem Streit um Irans Atomprogramm verdächtigt der Westen Teheran, unter dem Deckmantel eines zivilen Programms Nuklearwaffen zu entwickeln. Der Iran weist das zurück. Einige Daten: MEHR

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Irans Präsident Ruhani im AKW Buschehr: Das einzige iranische Atomkraftwerk wurde nach Plänen von Siemens und AEG-Telefunken gebaut. Foto: Presidential Official Website/Archiv
Eine Atom-Einigung hilft auch Deutschland

Wien. Mit einem Abkommen über das iranische Atomprogramm sind absehbar weitere positive Effekte verbunden. Dazu zählen - nach der Aufhebung von Sanktionen - vor allem ein erhoffter wirtschaftlicher Aufschwung im Iran und viele Aufträge für Firmen auch aus dem Westen. MEHR

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Analyse: Wie endet der Atompoker?

Lausanne. Es sind Tage der Entscheidung: Am Genfer See verhandeln die Außenminister der Weltmächte über das iranische Atomprogramm. Ergebnisse wird es wohl erst in letzter Minute geben. MEHR

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Auch die Uranumwandlungsanlage im iranischen Isfahan könnte bei der möglichen Anreicherung von Uran eine Rolle spielen. Foto: Abedin Taherkenareh.
Hintergrund: Die Sanktionen gegen den Iran

Wien. Die USA, die EU und die Vereinten Nationen haben gegen den Iran zahlreiche Sanktionen verhängt, die dessen Wirtschaftskraft massiv schädigen. Allein der US-Kongress und der US-Präsident haben rund 35 Sanktionen gegen die Islamische Republik ausgesprochen. MEHR

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Der Schwerwasserreaktor Arak kann zur Produktion von Plutonium verwendet werden. Deshalb forderte der Westen, den Reaktor zu schließen oder zu einem Leichtwasserreaktor umzubauen. Foto: Hamid Forutan
Hintergrund: Hürden für eine Einigung mit dem Iran

Wien. Der Streit um das Atomprogramm des Irans schwelt seit rund zwölf Jahren. Das sind die Streitpunkte: MEHR

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Verdi-Chef Frank Bsirske gibt die Einigung bekannt. Foto: Britta Pedersen
Einigung im Länder-Tarifstreit - Lehrer unzufrieden

Potsdam. Die rund 800 000 Angestellten der Länder bekommen in diesem und im nächsten Jahr deutlich mehr Geld, müssen aber für ihre betriebliche Altersvorsorge mehr zahlen. Die Gehälter werden rückwirkend zum 1. März 2015 um 2,1 Prozent erhöht. MEHR

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Analyse: Und wieder ein Haar in der Suppe

Potsdam. Fast könnte man meinen, es gebe ein Happy End. Doch die einen bleiben wieder außen vor, bei der Tarifeinigung im öffentlichen Dienst. Und ein „Alle für Einen” gibt es wohl nicht. MEHR

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Die Gewerkschaften und die TdL hatten ein Lohnplus von 4,61 Prozent in zwei Schritten ausgehandelt. Foto: Ralf Hirschberger
Analyse: Alle sind zufrieden, nur die Lehrer nicht

Potsdam. Die relativ schnelle Einigung ließ eigentlich auf eine hohe Zufriedenheit aller Beteiligten schließen. Doch die Lehrer trugen den Abschluss im öffentlichen Dienst der Länder nicht mit. Stehen jetzt wieder Streiks ins Haus? MEHR

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Zehntausende Lehrer und andere Beschäftigte des öffentlichen Dienstes hatten für mehr Geld protestiert. Foto: Jan Woitas/Archiv
Hintergund: Das Tarifergebnis für die Länder-Angestellten

Potsdam. Nach vier Verhandlungsrunden und mehreren Warnstreiks gibt es ein Tarifergebnis für die rund 800 000 Angestellten der Länder. Der Kompromiss im Detail: MEHR

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Der Bayerische Finanzminister Markus Söder will den Abschluss eins zu eins auf die Beamten übertragen. Foto: Nicolas Armer
Bayern übernimmt Tarifabschluss für Beamte

Peking/München. Bayern übernimmt den bundesweiten Tarifabschluss für die Angestellten der Länder auch für seine Landes-Beamten. MEHR

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Verdi-Chef Frank Bsirske und der Verhandlungsführer der Länder, Jens Bullerjahn, sind sich einig geworden. Foto: Ralf Hirschberger
Nach Länder-Tarifeinigung beraten Lehrer weiter

Potsdam. Verglichen mit anderen Branchen wie der Chemie kann sich der Abschluss für die Länder-Beschäftigten durchaus sehen lassen. Enttäuscht wurden einmal mehr die angestellten Lehrer. Nun könnte es wieder zu Lehrerstreiks kommen. MEHR

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Dobrindt will über weitere Konsequenzen aus Absturz beraten

Berlin. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will mit Fluggesellschaften und Aufsichtsbehörden über mögliche Konsequenzen aus dem Germanwings-Absturz in Frankreich beraten. MEHR

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Blick auf die Gemeinde Seyne Les Alpes. Foto: Daniel Karmann
Nach Absturz noch viele Fragen offen

Paris/Düsseldorf. Der zweite Flugschreiber des Airbus wird immer noch gesucht. Rechtsmediziner arbeiten an der Identifizierung der gefundenen Leichen. Viele Fragen bleiben. MEHR

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Kerzen werden für die Opfer angezündet. Foto: Daniel Naupold
Nach Absturz: Suche nach Flugschreiber und Motiv

Paris/Düsseldorf. Wichtige Elemente der Ermittlungen zum Airbus-Absturz in den Alpen fehlen noch. So suchen Bergungskräfte am Unglücksort weiter nach dem zweiten Flugschreiber. Nur allmählich ergibt sich ein Bild. MEHR

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Ein Rettungshubschrauber im Landeanflug in Seyne-Les-Alpes. Foto: Daniel Karmann
Opfer-Identifizierung bringt Experten an Grenzen

Seyne-les-Alpes. Sie tragen weiße Schutzanzüge, Mundschutz und Handschuhe, ihr Haar steckt unter grünen Hauben. Ihre Arbeit ist heikel. MEHR

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Krisenmanager: Lufthansa-Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr. Foto: Federico Gambarini
Angemessen reagieren: Lufthansa-Chef Carsten Spohr

Frankfurt/Main. Lufthansa-Chef Spohr versucht, sein Unternehmen durch die Krise zu führen. In seinen Auftritten kommt er ruhig und gleichzeitig emotional rüber. MEHR

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Copilot soll Absturzgegend in Frankreich gekannt haben

Sisteron. Der Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine soll die Unglücksregion in den Alpen seit seiner Jugendzeit gut gekannt haben. Er und seine Eltern seien dort mit ihrem Segelflugverein aus Montabaur hingereist, sagte Francis Kefer vom Flugfeld in Sisteron der dpa in Paris. MEHR

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Luftfahrt-Bundesamt nimmt Einsicht in Personalakte

Braunschweig. Das Luftfahrt-Bundesamt in Braunschweig hat die Personalakte des Germanwings-Copiloten, der am Dienstag einen Airbus in den französischen Alpen zum Absturz gebracht haben soll, geprüft. MEHR

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Blumen liegen vor einer Gedenktafel in Le Vernet, für die Opfer der Flugkatastrophe. Foto: Guillaume Horcajuelo
Hunderte gedenken der Absturz-Opfer

Paris/Düsseldorf. Wenige Kilometer von der Unglücksstelle entfernt haben am Samstag Hunderte Menschen der Opfer des Flugzeugabsturzes vom Dienstag gedacht. MEHR

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Lufthansa schaltet ganzseitige Traueranzeigen

Berlin. Mit ganzseitigen Anzeigen in großen deutschen Tageszeitungen haben die Lufthansa und ihre Tochter Germanwings den Hinterbliebenen der Absturzopfer ihre Anteilnahme bekundet. MEHR

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Für die Opfer des Flugzeugabsturzes wurden bei einer Trauerfeier 150 Kerzen angezündet. Foto: Guillaume Horcajuelo
Analyse: Unglücks-Städte bewältigen ihre Trauer

Seyne-les-Alpes. Loveparade, Amoklauf, Flugunglück: Tragische Ereignisse mit vielen Toten haben sich in das Image der Städte Ramstein, Winnenden, Duisburg, Erfurt oder Überlingen eingebrannt. Die Erinnerung bleibt lange wach. MEHR

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Helfer vom französischen Roten Kreuz und Polizisten stehen in Le Vernet vor einer Gedenktafel für die Opfer. Foto: Daniel Naupold
Schwere Suche in den französischen Alpen

Seyne-les-Alpes. Die Aufarbeitung des Germanwings-Absturzes in Frankreich ist auf vielen Ebenen eine Belastungsprobe. Der Job bringt auch erfahrene Kriminalexperten an ihre Grenzen. Sie müssen Hunderte Leichenteile bergen - und dann den 150 Toten zuordnen. MEHR

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Der Copilot war für den Unglückstag krankgeschrieben und hatte das verheimlicht. Foto: Jens Büttner/Archiv
Der Copilot war krankgeschrieben

Berlin. Der Copilot des abgestürzten Airbus hat nach Erkenntnissen der Ermittler vor seinem Arbeitgeber Germanwings eine Erkrankung verheimlicht. MEHR

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Die Entschädigung der Angehörigen nach dem Flugzeugabsturz

München. Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine haben Lufthansa und ihr Versicherer Allianz schnelle finanzielle Unterstützung zugesagt. Eine Soforthilfe an Angehörige fließt bei Flugzeugabstürzen innerhalb von zwei Wochen. Aber wie geht es dann weiter? MEHR

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Zwei Piloten in einem Lufthansa-Airbus A380: Die deutschen Fluggesellschaften wollen künftig immer zwei Personen im Cockpit haben. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv
Airlines verschärfen weltweit Cockpit-Regeln

Berlin. Der Schock über den Germanwings-Absturz sitzt tief. Die Airlines sind in Sorge, dass Passagiere das Vertrauen ins Fliegen verlieren. Spontan ändern viele ihre Sicherheitsbestimmungen. MEHR

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Ermittler fanden Hinweise auf Krankschreibung des Co-Piloten. Foto: Ingo Wagner
Luftfahrtbundesamt will Einsicht in Akten des Copiloten

Hannover. Nach dem Absturz des Germanwings-Airbusses hat das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) in Braunschweig beim Aeromedical-Center der Lufthansa um Einsicht in die Akten des Copiloten gebeten. MEHR

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Der Copilot war erstmals im Februar 2015 im Uni-Klinikum Düsseldorf. Foto: Oliver Berg/Archiv
Uni-Klinik: Copilot nicht wegen Depressionen behandelt

Düsseldorf. Der Copilot des abgestürzten Germanwings-Jets war Patient der Universitätsklinik Düsseldorf. Das bestätigte das Klinikum. MEHR

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Polizisten der Gendarmerie und Forensiker unterhalten sich vor einem mobilen Labor. Foto: Daniel Naupold
Rettungskräfte: Bisher nur Leichenteile geborgen

Seyne-les-Alpes. An der Absturzstelle der Germanwings-Maschine arbeiten die Retter weiter unter Hochdruck. Bisher konnten Hunderte Leichenteile geborgen werden. MEHR

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Fragen und Antworten: Die Entschädigung der Angehörigen

München. Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine haben Lufthansa und ihr Versicherer Allianz schnelle finanzielle Unterstützung zugesagt. Eine Soforthilfe an Angehörige fließt bei Flugzeugabstürzen innerhalb von zwei Wochen. Aber wie geht es dann weiter? MEHR

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Bundespräsident Joachim Gauck verlässt nach der Trauerfeier in Haltern die Kirche. Foto: Maja Hitij
„Band des Mitleidens”: Gauck trauert mit Haltern

Haltern. In der Trauer um ihre Absturzopfer ist Haltern am See nicht allein: Der Bundespräsident ist gemeinsam mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nach Westfalen gekommen, um Mitschülern und Angehörigen der Toten sein Mitgefühl auszudrücken. MEHR

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Ermittler tragen sichergestellte Unterlagen aus dem Wohnhaus des Copiloten in Düsseldorf. Foto: Federico Gambarini
Dokumentation: Erklärung der Staatsanwaltschaft

Düsseldorf/Berlin. Nach dem Germanwings-Absturz haben Ermittler die Wohnungen des Copiloten durchsucht, der die Maschine nach bisherigen Erkenntnissen in den Tod gesteuert haben soll. Die dpa dokumentiert die Erklärung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf im Wortlaut: MEHR

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Hubschraubereinsatz am Ort der Tragödie in den französischen Alpen. Foto: Francis Pellier/Dicom/Ministere Interieur
Rettungspilot Girodet: Harter Einsatz für erfahrenen Helfer

Seyne-les-Alpes. Ein harter Job oft fern der Familie. David Girodet ist Rettungspilot, er fliegt seit 23 Jahren. Der Einsatz nach dem Germanwings-Absturz in Frankreich wäre ohne ihn und die Hubschrauberstaffel unmöglich. Dass ein Pilot den Airbus auf Todeskurs brachte, macht ihn traurig. MEHR

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Polizisten sichern einen Zugang, der zum Wohnhaus des Copiloten führt. Foto: Federico Gambarini
Staatsanwaltschaft kündigt Erklärung zu Germanwings an

Düsseldorf. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft will sich noch heute zum Stand der Ermittlungen nach dem Germanwings-Absturz äußern. Die Düsseldorfer Polizei kündigte für die Behörde eine schriftliche Mitteilung an. MEHR

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Fliegerarzt: Jährliche Psychotests wären überzogen

Berlin. Der Vizepräsident des Deutschen Fliegerarztverbands, Uwe Beiderwellen, hält psychologische Tests bei jeder Routineuntersuchung von Piloten für überzogen. In der Regel müssten sie alle zwölf Monate zu einer körperlichen Untersuchung. MEHR

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Piloten beklagen Geheimnisverrat bei Germanwings-Ermittlungen

Paris/Brüssel. Der Absturz einer Germanwings-Maschine hat Piloten weltweit schockiert. Erzürnt sind sie aber auch, dass Informationen aus den Aufzeichnungen des Stimmenrekorders vorab bekannt wurden. MEHR

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Premierminister Manuel Valls: „Im Prinzip kann aber keine Möglichkeit ausgeschlossen werden.” Foto: Guillaume Horcajuelo/Archiv
Valls: Keine Option bei Absturz auszuschließen

Paris. Bei der Suche nach der Ursache des Flugzeugabsturzes im Südosten Frankreichs müssen nach den Worten von Premierminister Manuel Valls alle Optionen verfolgt werden. Derzeit deute alles auf einen Vorsatz hin, sagte der Regierungschef dem Sender iTele. MEHR

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