Hintergrund: Schutz jüdischer Einrichtungen in Deutschland

Der Anschlag auf eine jüdische Schule in Toulouse alarmiert auch deutsche Sicherheitsbehörden. Nach Angaben der Berliner Polizei prüfen sie nach Vorfällen wie jetzt in Frankreich immer wieder mögliche neue Gefahren für jüdische Einrichtungen hierzulande.
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Berlin. 

Der Anschlag auf eine jüdische Schule in Toulouse alarmiert auch deutsche Sicherheitsbehörden. Nach Angaben der Berliner Polizei prüfen sie nach Vorfällen wie jetzt in Frankreich immer wieder mögliche neue Gefahren für jüdische Einrichtungen hierzulande.

Zuständig für die Gefahreneinschätzung sei in der Regel der Staatsschutz der Landeskriminalämter. Er informiert und berät die jüdischen Einrichtungen.

Synagogen, jüdische Schulen oder der Sitz des Zentralrats der Juden in Berlin werden regulär vom Objektschutz der Polizei rund um die Uhr bewacht. Mit 11 000 Mitgliedern hat Berlin die größte Jüdische Gemeinde in Deutschland. Sie hat einen eigenen Sicherheitsdienst, der eng mit der Polizei kooperiert und eigene Objektschützer vor allen Gemeindegebäuden postiert. Ähnliche Vorkehrungen gibt es auch in anderen Städten mit großen jüdischen Gemeinden wie München, Düsseldorf oder Frankfurt/Main.

(dpa)
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