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Die Gema und ihre Gebühren

Zum 1. April 2013 soll die Tarifreform der Gema in Kraft treten. Die Disco-Betreiber sind dagegen schon Sturm gelaufen (wir berichteten), doch die Reform trifft auch die Organisatoren öffentlicher Feste.

Zum 1. April 2013 soll die Tarifreform der Gema in Kraft treten. Die Disco-Betreiber sind dagegen schon Sturm gelaufen (wir berichteten), doch die Reform trifft auch die Organisatoren öffentlicher Feste. Immer dann, wenn ein Fest eine große Fläche umfasst, wird es künftig deutlich teurer. Zwar wurde bisher auch nach Quadratmetern abgerechnet, doch gab es dafür einen speziellen Schlüssel. "Da mussten die Organisatoren kleiner Feste verglichen mit denen großer Feste mehr zahlen", erläutert Gema-Sprecherin Gaby Schilcher. Künftig kostet jeder Quadratmeter gleich viel, unabhängig von der Gesamtfläche. Davon profitieren kleine Feste, die großen werden teurer.

Weihnachtsmärkte sind laut Schilcher nicht mit Straßenfesten vergleichbar, weil auf Weihnachtsmärkten die Musik in der Regel nur als Hintergrundmusik läuft. In diesem Fall zählt nicht die Veranstaltungsfläche für die Berechnung der Gebühren, sondern die Zahl der Lautsprecher. Komplizierter ist es, wenn es eine Bühne mit Live-Musik gibt. Dann kommt es auf die Fläche vor der Bühne an.

Den Vorwurf, dass einzelne Kommunen ihre eigenen Tarife mit der Gema aushandeln, weist Schilcher zurück. Allerdings könne die Musiknutzung an Ort und Stelle sehr, sehr unterschiedlich sein. "Das muss man sich genau anschauen und dann die passenden Tarife heraussuchen."

Die Einnahmen der Gema fließen an die Urheber, also an die Komponisten und Interpreten der Musikstücke. stef

(stef)
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