E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 17°C

Eintracht verschärft mit 4:0 Hoffenheimer Krise

Aufsteiger Eintracht Frankfurt hat mit einem eindrucksvollen Auftritt den zweiten Saisonsieg gefeiert und der TSG 1899 Hoffenheim einen Fehlstart in die Bundesliga eingebrockt. Die Hessen verschärften mit dem 4:0 (2:0) die Krise bei den punktlosen Kraichgauern.
Die Eintracht gewann gegen erschreckend schwache Hoffenheimer. Foto: Uwe Anspach Die Eintracht gewann gegen erschreckend schwache Hoffenheimer. Foto: Uwe Anspach
Sinsheim. 

Aufsteiger Eintracht Frankfurt hat mit einem eindrucksvollen Auftritt den zweiten Saisonsieg gefeiert und der TSG 1899 Hoffenheim einen Fehlstart in die Bundesliga eingebrockt. Die Hessen verschärften mit dem 4:0 (2:0) die Krise bei den punktlosen Kraichgauern.

Vor 29 650 Zuschauern gingen die Gäste durch ein Eigentor von Marvin Compper in der 39. Minute in Führung, die Pirmin Schwegler (43.) noch vor der Pause ausbaute. Alexander Meier erhöhte mit einem verwandelten Foulelfmeter (83.), ehe Martin Lanig (90.) den Schlusspunkt setzte. Hoffenheim beendete die Partie nach Gelb-Roten Karten für Sead Salihovic (70.) und Stephan Schröck (74.) nur mit neun Mann.

Dabei waren die Hausherren nach dem blamablen Pokal-Aus beim Viertligisten Berliner AK und der Auftaktniederlage in Gladbach auf Wiedergutmachung aus und demonstrierten diesen Willen zunächst auch. Nach 20 Minuten hätte die Partie schon für die TSG entschieden sein können. Zunächst scheiterte der blasse Stürmer Eren Derdiyok freistehend am stark reagierenden Eintracht-Schlussmann Kevin Trapp. Kurz darauf lupfte der allein auf Trapp zusteuernde Kevin Volland die Kugel am langen Pfosten vorbei.

Die Hessen, die in der gleichen Formation wie beim 2:1-Auftaktsieg gegen Bayer Leverkusen begannen, waren ebenfalls um Offensiv-Akzente bemüht. Meier gab nach einer knappen halben Stunde einen ersten Warnschuss ab, wenig später musste Hoffenheim-Keeper Tim Wiese nach einem zu kurzen Rückpass von Boris Vukcevic gegen Frankfurts Angriffsspitze Olivier Occean Kopf und Kragen riskieren.

In der 34. Minute traf Compper dann für Hoffenheim aus Nahdistanz, doch die Fans jubelten zu früh, weil der Innenverteidiger bei seinem Kopfball im Abseits stand. Nur fünf Minuten später avancierte Compper endgültig zum Pechvogel der Partie, als er einen Schuss von Meier unhaltbar ins eigene Netz zur Gäste-Führung abfälschte.

Der Treffer verlieh der Eintracht zusätzliche Sicherheit. Dies demonstrierte Kapitän Schwegler eindrucksvoll, als er kurz vor der Pause mit einem herrlichen Distanzschuss aus knapp 30 Metern über den verblüfften Wiese hinweg zum 2:0 traf.

TSG-Trainer Markus Babbel reagierte auf den Rückstand und brachte zu Beginn der zweiten Halbzeit in Takashi Usami und Daniel Williams zwei frische Kräfte. Das Duo konnte dem Hoffenheimer Spiel jedoch auch keine entscheidenden Impulse verleihen.

Vielmehr kombinierte der Aufsteiger nun nach Herzenslust und kontrollierte das Geschehen fast nach Belieben. Meier hatte nach einer Stunde das dritte Tor auf dem Fuß, verzog aber knapp. Kurz darauf rettete Fabian Johnson in höchster Not vor dem zum Einschuss bereiten Mittelfeldspieler. Der kam dann vom Punkt doch noch zu seinem Tor, nachdem Bastian Oczipka im Strafraum gefoult worden war.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Transfer_alt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen