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Neue Gepflogenheiten könnten Schule machen

Aus allen Himmelsrichtungen kamen am Samstag Bürgerliche sowie Amts- und Würdenträger, um Ihrer Lieblichkeit Lisa I. einen gebührenden Empfang zu bereiten.
Gäste aus Frankreich: In provenzalischer Tracht und mit Blumen-Bögen war die Tanzgruppe angereist. Gäste aus Frankreich: In provenzalischer Tracht und mit Blumen-Bögen war die Tanzgruppe angereist.
Königstein. 

Das könnte Schule machen: Angesichts der zahlreich erschienenen Gäste wurde der traditionelle Empfang für das Burgfräulein am Samstag nicht im Rathaus, sondern unter freiem Himmel auf dem Vorplatz abgehalten. Bürgermeister Leonhard Helm (CDU) bat Ihre Lieblichkeit Lisa I. um Verständnis: "Wir haben ein bescheidenes kleinstädtisches Rathaus, so große Räume gibt es darin nicht."

Aus Frankreich

Die Regentin sah lächelnd über diesen vermeintlichen Mangel hinweg, eröffnete er doch der Jazzband aus der Partnerstadt Le Cannet-Rocheville und der Tanz- und Folkloregruppe "Academi dou Miejour" die Möglichkeit, vor großem Publikum zu spielen. "Man könnte fast sagen: Wir feiern in diesem Jahr ein französisches Burgfest", erklärte Birgit Becker, die Präsidentin des Königsteiner Burgvereins, anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Le Cannet.

Frischer Wind wehte allenthalben beim 62. Burgfest-Wochenende. Es war nämlich das erste genehmigte in der langen und traditionsreichen Geschichte. Intensiv waren die monatelangen Vorbereitungen der Stadt, des Burgvereins und aller Beteiligten, um am vergangenen Donnerstag endlich die ersehnte Nutzungsgenehmigung in den Händen halten zu können. Becker: "Wir sind sehr froh, dass es nun ein Sicherheitskonzept gibt – nicht nur für dieses, sondern auch die kommenden Burgfeste." Die Sicherheit, habe jedoch schon immer einen besonders hohen Stellenwert für die Verantwortlichen des Burgfestes gehabt.

60. Burgfräulein – auch das ein Jubiläum, das es zu feiern galt. Mit Elisabeth Hansen fing die Tradition 1952 an, und es scheint, dass einen diese Aufgabe trotz offizieller Begrenzung der Regentschaft auf zwölf Monate ein ganzes Leben lang nicht mehr loslässt – und obendrein jung hält. Sie war ebenso persönlich erschienen wie Irmgard Ritter (50 Jahre), Gabriele Fleiss-Dinter (40 Jahre), Ursula Althaus-Byrne (30 Jahre) und Sibylle Lane (20 Jahre).dsc

(David Schahinian)
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