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Noch eine Personalfrage

Die Kreis-SPD hat im nächsten Jahr ein bedeutendes Amt zu vergeben, denn es werden die hauptamtlichen Kreisbeigeordneten gekürt. Während die CDU das Vorschlagsrecht für den Ersten Beigeordneten

Die Kreis-SPD hat im nächsten Jahr ein bedeutendes Amt zu vergeben, denn es werden die hauptamtlichen Kreisbeigeordneten gekürt. Während die CDU das Vorschlagsrecht für den Ersten Beigeordneten hat, obliegt es der SPD, den Zweiten Beigeordneten zu stellen. Für dieses Amt wird immer wieder Manfred Gönsch genannt, der laut Koalitionsvertrag ohnehin parallel zur Wahl eines SPD-Kreisbeigeordneten den Kreistagsvorsitz an die CDU abtreten muss. Spekuliert wurde auch, Parteichef Dr. Stephan Wetzel habe Ambitionen, den Posten zu übernehmen. Nun ist aber auch das Gegenteil zu hören (siehe Text links). Offiziell sagt Wetzel: "Wir werden Anfang nächsten Jahres eine Entscheidung treffen." An diese Sprachregelung hält sich auch Gönsch. Was gegen dessen Wahl spricht ist sein Alter: Er wäre bei Amtsantritt bereits 63 und könnte die volle Amtszeit von sechs Jahren nicht ganz ausfüllen. Das hessische Beamtengesetz besagt, wie Kreissprecher Markus Koob auf Anfrage ganz allgemein erläuterte, dass ein Wahlbeamter auf Zeit mit Vollendung des 65. Lebensjahrs in den Ruhestand geht. Eine dreijährige Verlängerung sei mit Zustimmung des Kreistags möglich, mit 68 sei aber endgültig Schluss. Gönsch müsste also 2015 vom Kreistag bestätigt werden, was mit Blick auf die Kommunalwahl 2016 ein Risiko für die SPD darstellen würde. Denn ob die CDU sich dann noch verpflichtet fühlen würde, einen SPD-Mann mitzutragen, ist fraglich. Wer statt Gönsch oder Wetzel antreten könnte, ist noch Spekulation, zumal die SPD auch einen Kandidaten von außen holen könnte. rie

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