E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 29°C

"Rückwärts geblättert": Von Anwesen, alten Wegen und dem "aale Erdel"

Viel Liebe stecken Friedel Bender und Reinhold Reuss stets in ihre "Hornauer Geschichten", Der neue Band mit dem Titel "Rückwärts geblättert" ist jetzt erschienen und bei den Bürgern für Hornau (Telefonnummer sieht Text links) für 8,50 Euro zu haben.
Clemens Erdel sen. mit seinem Enkel Erich auf dem Auto (um 1951). Bilder > Clemens Erdel sen. mit seinem Enkel Erich auf dem Auto (um 1951).

Viel Liebe stecken Friedel Bender und Reinhold Reuss stets in ihre "Hornauer Geschichten", Der neue Band mit dem Titel "Rückwärts geblättert" ist jetzt erschienen und bei den Bürgern für Hornau (Telefonnummer sieht Text links) für 8,50 Euro zu haben.

Auf zwei markante Anwesen geht Bender ein: Er widmet sich der Hornauer Mühle, die im Mühlenheft von Klaus-Detlef Voigt vorgestellt wurde (wir berichteten) sowie dem Hofgut Adolfshöhe. Ebenso interessant ist ein historischer Spaziergang über alte Ortsstraßen. So erfährt der Leser, dass der Liederbach an der Gartenstraße "keineswegs ein sauberer Quellbach mit Forellen, Krebsen und Muscheln ist, sondern ein übel riechender Kanal mit Abwässern aus dem Königsteiner Klärwerk" war. Es tummeln sich Blutegel und Wasserratten dort, auch der Mühlbach gleiche mehr "einer Kloake". Romantischer wird‘s am Giddiweg, wegen seines Verlaufs auch "Liebesweg" genannt. Auf der Anhöhe über den Mühläckern proben Musiker, und hier lebt die "Eck-Luwis" Luise Gottschalk, die mit ihrem Hobel die Krautköpfe der Hornauer zerkleinert. Der dritte historische Kurzrundgang führt an den Jägerpfad mit einem Schutzstollen an der Mill-Trepp. Er wurde nur wenig genutzt, der Luftalarm im Zweiten Weltkrieg kam so spät, dass die Hornauer lieber in die eigenen Keller flüchteten.

Abgerundet wird das Büchlein von Reuss‘ Entdeckungen im Keller des Elternhauses – von den Soldatenerinnerungen des Vaters bis zur einer alten Harfe. Schlusspunkt ein Porträt von Clemens Erdel sen. "De aale Erdel" hatte eine Dreherwerkstatt und ließ die Jugend über seine Schulter schauen. Unvergessen sind seine Wettkämpfe beim Gickelschlag der Kerb und seine Geschichten, die stets mit dem "Fuhrmannslied" endeten. wein

(Frank Weiner)
Zur Startseite Mehr aus Transfer_alt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen