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Zum Thema: Homburgs Bäche

Im Stadtgebiet gibt es eine Vielzahl von Wasserläufen. Am bekanntesten sind Eschbach, Kirdorfer Bach, Erlenbach und Dornbach. Der längste Bach ist der Erlenbach, der im Usinger Land oberhalb des Hessenparks entspringt und dann im Bogen durchs Köpperner Tal nach Ober-Erlenbach und weiter zur Nidda fließt.

Im Stadtgebiet gibt es eine Vielzahl von Wasserläufen. Am bekanntesten sind Eschbach, Kirdorfer Bach, Erlenbach und Dornbach. Der längste Bach ist der Erlenbach, der im Usinger Land oberhalb des Hessenparks entspringt und dann im Bogen durchs Köpperner Tal nach Ober-Erlenbach und weiter zur Nidda fließt.

Der Eschbach wechselt übrigens in seinem Lauf durch Bad Homburg gleich mehrfach seinen Namen. So heißt er im im Bereich von Dornholzhausen Heuchelbach, ab dem Schloss Altbach, und erst nach der Einmündung des Dornbachs unweit des Europakreisels heißt er wieder Eschbach. Der Dornbach selbst hatte große Bedeutung als Mühlenstandort. Nicht weniger als 14 Mühlen in Oberstedten und am Platzenberg wurden von ihm angetrieben.

Zudem gab und gibt es viele kleine Wasserläufe, die heute in Vergessenheit geraten sind. Mitunter erinnern noch Straßenname an sie, wie beispielsweise die Lohrbachstraße an den Lohrbach, der durchs Gartenfeld floss. Dem nahezu vergessenen Kröckenbach (Am Schulberg) kam sogar eine wirtschaftliche Bedeutung zu: Er trieb eine kleine Schleifmühle an, in der die Produkte der Homburger Glashütte geschliffen wurden.

Außer den natürlichen Wasserläufen war Bad Homburg von vielen Gräben und Kanälen durchzogen. So wurde wohl bereits im 14. Jahrhundert ein Graben, der sogenannte Hubbach, vom Eschbach (Heuchelbach) in Höhe des Götzenmühlwegs gezogen, der in einem Bogen um die Altstadt herumführte und schließlich zur Weed und den Schlossteichen floss. Die Teiche selbst dienten als Wasserreservoir für die Ober- und Untermühle (heutige Jugendherberge und heutige Kita "Mühlwichtel"), den wichtigsten städtischen Mühlen. Um diese anzutreiben, wurde übrigens auch Wasser vom Dornbach abgezapft: Dort, wo sich heute die Central-Garage befindet, wurde ein Kanal gegraben, der zum Schlossteich führte.

Auch für den Betrieb von Saline und Sodenmühle (dort steht heute die Russische Kapelle) im 17. Jahrhundert wurde Wasserkraft benötigt. Deshalb wurde ein Tunnel vom Hessenring unter der Louisenstraße hindurch dorthin gegraben und das Wasser des Eschbachs hindurchgeleitet. Eine technische Meisterleistung. aw

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