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TV-Kritik: "Bratmaxe": Dieser Test macht Appetit

Von Wer gerne grillt oder auch einfach nur gutes Essen liebt, sollte sich die Grill-Sendung mit Nelson Müller nicht entgehen lassen.
Für "ZDFzeit" nimmt Sternekoch Nelson Müller Bratwürstchen, Steaks und andere Grill-Klassiker unter die Lupe. Foto: Willi Weber Für "ZDFzeit" nimmt Sternekoch Nelson Müller Bratwürstchen, Steaks und andere Grill-Klassiker unter die Lupe.
Grillen gehört einfach zum Sommer, ob im Park, im Garten oder auf dem heimischen Balkon. Tonnennweise landen dabei Huhn, Schwein und Rind auf dem Rost. Teure Bio- und Metzgerware konkurriert mit dem Discounter-Fleisch für einen Bruchteil des Preises. Doch was taugt die Ware und spielt der Preis wirklich eine Rolle? Fernseh-Koch Nelson Müller macht wieder die Probe aufs Exempel. Geprüft werden die Kategorien Geschmack, Qualität, Preis Kontrollen und Gesundheit.
 
Dass Müller dabei  Testesser die Ware blind verkosten lässt, ist in seinen ZDF-Testsendungen Standard. Ebenso die flotte und gut gewählte musikalische Untermalung mit vielen bekannten Hits, die ein gewisses Urlaubs- und Freizeitgefühl vermittelt. Es stehen weniger nur Ergebnisse im Focus, sondern auch die Untersuchungen selbst. Und da zeigt die Sendung durchweg, wie es geht: Die Kamera fängt gezielt die Details ein, wenn etwa Spezialisten gezielt eine gepanschte Wurst mit zu viel Wasser oder mit verbotenen Innereien als Inhalt zubereiten.

 
Warum gutes Fleisch eben mehr kostet

 
Dass es sich lohnt, für ein gutes Steak beim Metzger oder als Biofleisch-Ausgabe auch einmal mehr Geld auszugeben, zeigt die Sendung nicht nur beim maschinellen Test. Ja, es gibt tatsächlich eine Maschine, mit der sich testen lässt, wie zart oder zäh ein Stück Fleisch ist. Aber Nelson Müller geht auch zu einem Rinderzüchter und lässt sich erklären, wie artgerechte Haltung bei Fleischvieh aussieht.  Der dazu nötige Aufwand macht sich dann auch auf dem Teller bemerkbar.
 
Es könnte so manchem das Wasser im Mund zusammenlaufen, wenn er sieht, wie ein Messer durch Fleisch schneidet. Vielleicht probiert er dann auch beim nächsten Grillen sein Fleisch oder seine Bratwurst einmal ganz ohne Gewürz und Senf – so, wie Müller die Bratwürste zu Beginn prüfen lässt. Dass Müller dennoch Saucen, Marinaden und Ketchup nicht verschmäht, zeigt er im Laufe der Sendung ebenfalls. Ketchup-Sorten unterzieht er sogar einem Extra-Test – mit überraschenden Ergebnissen.
 

Auch Ketchup geht selber

 
Bei dieser Gelegenheit hätte Müller auch zeigen können, wie man selbst Ketchup herstellen kann: nämlich aus Tomatenmark oder passierten Tomaten, dazu Kräutern und Gewürzen. Eine Minutensache und alles ganz ohne Zucker und sonstige unbekannte Zusätze.  Nicht anders als bei der Marinade, die er zubereitet. Dennoch gelang Müller ein rundum unterhaltsamer und informativer Überblick zum Thema Fleisch, Wurst und Grillvergnügen. Viele Tipps auch zur Vermeidung gesundheitlicher Risiken und Nelson Müllers locker-leichte Art rundeten den positiven Eindruck der Sendung ab.
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