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TV-Kritik: "Carmen Nebel": Programm mit vielen Höhepunkten

Gut gelaunt zeigte sich Gastgeberin Carmen Nebel in der traditionellen Weihnachtssendung des ZDF. Kein Wunder bei so viel Witz, Artistik und Nostalgie.
Alfons Schuhbeck -  hier mit Carmen Nebel und Patrick Lindner – hatte nicht nur Süßigkeiten, sondern auch eine besondere Weihnachtserinnerung mitgebracht. Foto: Sascha Baumann/ZDF Alfons Schuhbeck - hier mit Carmen Nebel und Patrick Lindner – hatte nicht nur Süßigkeiten, sondern auch eine besondere Weihnachtserinnerung mitgebracht.
Die Sendungen mit Carmen Nebel sind wie jenes gemütlich eingerichtete Lokal, in das man einfach gerne geht: Man kennt die freundliche Wirtin persönlich, das Essen schmeckt eigentlich immer und die Gäste versprechen einen unterhaltsamen Abend. Hier in der Heilig-Abend-Ausgabe ist das durchaus wörtlich zu nehmen. In den Kulissen brennt ein behagliches Feuer im Kamin, für das Kulinarische sorgen unter anderem Alfons Schuhbeck und Johannes Lafer und auch sonst sind jede Menge bekannte Namen dabei.
 
So etwa Patrick Lindner, André Rieu und Orchester, Mary Roos, Il Volo, Nicole, Linda Hesse - , Maria Voskania, Anita Hegerland, Julia Lindholm und Marquess. Eine ausgewogene Mischung aus Schunkel- und Hochkultur ­ -  letztere etwa durch das Staatliche Russische Ballett Moskau vertreten, das Szenen aus Tschaikowskys Schwanensee tanzte  - gehört in der Weihnachtssendung schließlich schon seit Jahren zum erprobten Programm. Dazu kommen viele nostalgische Erinnerungen der Promis an die eigene Kindheit.

"Weihnachten mit Carmen Nebel" in der ZDF-Mediathek
 

Skurrile Geschenke in der Promi-Kindheit

 
Mancherlei Skurriles erfährt der Zuschauer dabei: So dass Patrick Lindner einst als Kind ein Paar Schuhe geschenkt bekam, die er so sehr liebte, dass er sie nie anzog – bis sie ihm endlich zu klein geworden waren. Oder Schuhbeck einen Anorak, den er nicht tragen konnte, weil er ihm viel zu groß war. Das sind Geschichten, die schon fast zum Programm von Komiker Atze Knop gepasst hätten. Der witzelte so gekonnt über Weihnachtsgeschenke und Promis, dass man ihn sich auch bei einem Live-Auftritt nicht entgehen lassen sollte.
 
In die gleiche Kerbe haute wie immer gekonnt auch Andy Borg. Einst der Quotenbringer im "Musikantenstadl" – warum nur in aller Welt hat die ARD in dort weghaben wollen? - demonstrierte er auch als Gast wieder ein beachtliches Maß an Schlagfertigkeit. Aber es gab auch besinnliche Momente, etwa als die Sendung über die Entstehung des Weihnachtslieds "Stille Nacht" referierte. Vor über hundert Jahren in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs sorgte das Lied für einen Moment Frieden im kollektiven Blutrausch. Leider nicht für lange.
 

Wunderkinder zu Gast

 
Schön, dass das ZDF in der traditionellen Weihnachtssendung auch immer ein Herz für Nachwuchstalente bewiesen hat. So für die erst elfjährige Engländerin Alma Deutscher, die nicht nur Klavier und Geige beherrscht, sondern sich auch schon als Komponistin hervorgetan hat. In wenigen Tagen wird in Wien ihre Oper "Cinderella" aufgeführt. Noch jünger war das Mädchen Lohana, das eindrucksvolle Fähigkeiten als Eiskunstläuferin demonstrierte. Sie alle sorgten für ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten.
 
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