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TV-Kritik: "Frag doch die Maus": Musste das sein?

Von Der Moment zum Luftanhalten: Eine der spektakulär inszenierten Antworten auf Kinderfragen hätte böse danebengehen können.
Zu fernöstlicher Deko ein Wettkampf auf asiatische Art: Heiner Lauterbach (r) und Mark Forster (hinten) halten für ihr Team die Balance. Foto: WDR/Max Kohr Zu fernöstlicher Deko ein Wettkampf auf asiatische Art: Heiner Lauterbach (r) und Mark Forster (hinten) halten für ihr Team die Balance.
Kann man Geruch wegriechen? Wie viele Kerzen kann man mit einem Feuerzeug anzünden? Mit solchen und ähnlichen Kinderfragen musste, nein, durfte sich das Team um Moderator Eckart von Hirschhausen auch diesmal auseinandersetzen. Wie es dem Konzept der Sendung entspricht,  mit prominenter Unterstützung aus dem Unterhaltungsgeschäft, um die Kinderfragen zu beurteilen und nach Möglichkeit richtig zu beantworten. Es traten in zwei Teams Sänger, Schauspieler und Tänzer an: Mark Forster, Heiner Lauterbach, Motsi Mabuse, Götz Alsmann, Yvonne Catterfeld und Oliver Wnuk.

Auch Jörg Pilawa kam, der die Sendung von Anfang bis zum Jahr 2009 moderiert hatte. Zu feiern gab es diesmal nämlich viel: Nach zehn Jahren Sendung ging es um die 25. Ausgabe, was zu einer extralangen Jubiläumsshow führte.  In der es einen echten Gruselmoment gab: Auf die Frage, ob und gegebenenfalls wie weit ein Mensch einen Looping laufen könnte, versuchte sich Parcour-Läufer Andi in einem echten Looping. Würde es gutgehen? Zuvor wurden doch ungute Erinnerungen an den schrecklichen Unfall von Samuel Koch in Thomas Gottschalks "Wetten, dass"-Sendung vor sechs Jahren wach.

Drehung in der Luft

Aber der Freerunner schaffte es bis in die Senkrechte und landete anschließend nach einer Drehung souverän auf den Füßen. Die Promis durften nicht nur raten, sondern sich ebenfalls an sportlichen Übungen versuchen. Nachdem die beiden Mädchen Kyra und Samira, beide erst acht Jahre alt, in höchst eindrucksvoller Weise ihre Kung Fu-Fähigkeiten demonstriert hatten, probierten sich die Gäste an Yoga-Stellungen. Hübsch stimmungsvoll untermalt war das durch eine fernöstliche Dekoration samt dem Hit "Kung Fu Fighting" von Carl Douglas.

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Der elegante Übergang von Kindern nicht nur als Fragesteller, sondern auch als Spezialisten und den Promi-Einlagen gehörte also auch diesmal wieder zu den Stärken der Show. Bei den Yoga-Übungen dürfte sich mancher Zuschauer versucht gefühlt haben, es auch einmal etwa in der Flamingo-Stellung zu versuchen. Eher für Gänsehaut sorgte eine Vogelspinne in der Hand der kleinen Frieda: Das hätten bestimmt nicht viel nachmachen wollen. Götz Lasmann und Marc Forster gaben das auch offen zu.

Entwickelt aus "Die Sendung mit der Maus"

Ansonsten scheuten die Macher keinen Aufwand. Schon allein um etwa die Frage "Wie viele Kerzen kann man mit einem Feuerzeug anzünden?" optimal zu beantworten, wurde extra eine Maschine konstruiert, welche die Flamme drei Sekunden am Brennen hielt. Und das war bei weitem nicht der spektakulärste Teil der Show. Rückblicke auf Höhepunkte und lustige Pannen der bisherigen 24 Sendungen gaben dem Ganzen zusätzlich noch einen kräftigen Schuss Nostalgie mit einigem Witz: Ursprünglich wurde das Konzept aus dem Kinderprogramm "Die Sendung mit der Maus" entwickelt. Die Jubiläumssendung bewies, dass die große Show am Samstagabend noch lange nicht zum alten Eisen gehört.
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