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TV-Kritik: "Frag doch mal die Maus": Der Höhepunkt kam ganz am Schluss

Von Spektakuläres, Promis und jede Menge Tiere: Trotz drei Stunden Dauer kam in der Show keine Sekunde Langeweile auf.
Eckart von Hirschhausen begrüßt Könner-Hund Connor und dessen Frauchen Svea: Der Vierbeiner kann rund 100 verschiedene Kunststücke. Foto: WDR / Michael Fehlauer Eckart von Hirschhausen begrüßt Könner-Hund Connor und dessen Frauchen Svea: Der Vierbeiner kann rund 100 verschiedene Kunststücke.
"Für alle zwischen Drei und Neunundneunzig": Diese Sendung ist noch jene Art von Unterhaltung am Samstagabend, für die sich die Familie vor dem Bildschirm versammelt. Das Konzept, Promis ausgefallene Fragen von Kindern beantworten zu lassen, geht voll auf. Dieses Mal waren Schauspieler Axel Milberg Kommissar Borowski aus dem "Tatort" Kiel), seine Frau Judith und Moderatorin Jeannine Michaelsen („Die beste Show der Welt“) als "Team Maus" versammelt.

Ihre Gegner als "Team Elefant" im Ratespiel : Musiker Clueso, Komikerin Lisa Feller und Olympia-Turner Fabian Hambüchen, der später mit der zehnjährigen Turnerin  Emma einen besonders begeisterten Fan im Publikum begrüßte. Und Eckart von Hirschhausen ist als Moderator ohnehin eine Marke für sich und hat sich längst Zu Recht einen Ruf als Allzweckwaffe im Quotenkampf erarbeitet.

Was eine Leonardo-Brücke alles aushält

Außer sehr vielen Tieren von Kaninchen über einen hervorragend trainierten Hund bis zu Elefanten gab es in der Sendung auch für Erwachsene was zum Lernen. Wer hat schon mal was von einer Leonardo-Brücke gehört? Es ist eine von Erfinder Leonardo da Vinci für das Militär entwickelte Brückenform, die ohne Hilfsmittel wie Nägel oder Seile auskommt und nur durch gegenseitige Verschränkung hält.

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Aber was hält eine solche Brücke im Großformat an Gewicht aus? Selbst mehrere Zimmerleute brachten sie nicht zum Zusammenbrechen. Als aber ein schwerer Geländewagen auf die Bühne rollte und langsam darüber hinweg fuhr, stockte nicht nur einigen Zuschauern sichtbar der Atem. Er beantwortete aber auch die Frage nach dem Gewicht, das eine solche Brücke tragen kann. Nämlich 1600 Kilogramm.

Aufnahmen aus der Elb-Philharmonie

Für derartige Einlagen scheut "Frag doch mal die Maus" keinen Aufwand. An Spektakulärem wurde auch sonst viel geboten. Seine eindrucksvollen Fähigkeiten demonstrierte etwa ein noch sehr junger Scooter-Fahrer, dazu gesellten sich ein Ausflug an die Orgel der Elb-Philharmonie oder  Achterbahnfahren zum Haaretrocknen mit Schauspielerin Joyce Ilg.

Der Höhepunkt kam aber wohl mit der Frage, wer schneller durch einen Hinderniskurs kommt: ein Parcourer, auch Freerunner genannt,  oder ein Springreiter mit Pferd. Für die Frage berichtete Sportreporter Tom Bartels aus der Reithalle Leverkusen. Dort maßen sich vor 400 begeisterten Zuschauern der Springreiter Andreas Kreuzer auf dem supernervösen Pferd All-In mit Andy Höhne, einem der besten deutschen Parcour-Läufer.

Der Freerunner als Sieger

Auf einem solchen Kurs kann der Reiter seinen großen Vorteil, die Kraft des Pferdes, nicht ausspielen. Mit dem tollen Rennen, das der Freerunner knapp gewann, spielte die Show ihren Höhepunkt dramaturgisch geschickt erst am Ende aus und dürfte wieder viele begeisterte Zuschauer hinterlassen haben.
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