E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 28°C

TV-Kritik: "Helene Fischer – Live 2018": Diese Show ist der Hammer!

Von Ein Konzertfilm der Superlative: Die Schlagerkönigin begeisterte auf ihrer Arena-Tournee mit ihren Auftritten über 700.000 Fans.
Immer im Mittelpunkt der Show: Helene Fischer, hier trommelnd im blauen Glitzerkostüm. Foto: ZDF/Kai Maser Immer im Mittelpunkt der Show: Helene Fischer, hier trommelnd im blauen Glitzerkostüm.

Welche Zugkraft Helene Fischer an der Mattscheibe mittlerweile entfaltet, merkt man nicht nur an den Quoten oder den CD-Verkäufen. Es genügt schon, mal zu gucken, was die ARD-Konkurrenz zeitgleich aufbietet, wenn das ZDF ein Helene Fischer-Konzert ins Programm nimmt: nämlich den Zweiteiler "Im Zeichen des Taurus" aus "Mordkommission Istanbul", einen der ärgerlichsten und ödesten Beiträge der Reihe.

Das zeigt schon, dass die Konkurrenz einpacken kann, wenn Helene Fischer kommt. Zumal es sich hier nicht um ein brav abgefilmtes Live-Konzert der Sängerin handelt, sondern um ein musikalisches Ereignis der Superlative. Regie dabei führte der Brite Paul Dugdale, der bereits Adidas oder Red Bull beworben und zudem mit Konzertfilmen und Videos von den Stones bis zu "Lord of the Dance" für Furore gesorgt hatte.

Ein Aufwand, der nicht erdrückt

Und was Helene Fischer hier mitbringt, das ist eindrucksvoll und noch weit mehr als das. Es ist gigantisch, einzigartig und atemberaubend! Helene Fischer arbeitete dabei mit 45 Degrees zusammen, einer Tochtergesellschaft des kanadischen Cirque du Soleil ("Zirkus der Sonne"). Das im Jahr 1984 ins Leben gerufenen Entertainment-Unternehmen machte seinen Gründer Guy Laliberté zum Milliardär und einem der reichsten Entertainer aller Zeiten.

Sendung verpasst? Jetzt online in der ZDF-Mediathek ansehen!

Mit gutem Grund, wie dieser Film beweist. Helene Fischers Hits sind durchweg eingängig und schmissig, und die gigantische Bühnenshow bringt diese musikalischen Qualitäten bestens zur Geltung. Dabei fällt besonders positiv auf, dass die Sängerin trotz des ungeheuren Aufwands niemals zur bloßen Statistin degradiert wird. Trotz Massen an Akrobaten und Tänzern, Videoinstallationen und Lichteffekten bleibt Helene Fischer stets der Mittelpunkt.

Intensive Vorbereitung

Was natürlich auch an ihren eigenen akrobatischen Fähigkeiten liegt. Helene Fischer demonstriert sie auf der Bühne, trommelt synchron im Anschluss von "Du bist ein Zauberer", tanzt und wirbelt in faszinierenden Drehungen durch die Luft. Natürlich kann niemand so etwas einfach aus den Stegreif. Wie intensiv sie sich darauf vorbereitet hat, zeigt die anschließende Dokumentation "Helene Fischer – Immer weiter".

Vom schweißtreibenden Training bis zum Entwurf der Kostüme: Bei einem solchen Mammutunternehmen bleibt nichts dem Zufall überlassen. Die kolossale Choreographie ist das Ergebnis minutiöser Planung. Und das Ergebnis reißt jede Sekunde mit. Über 700.000 Besucher konnte Helene Fischer mit den 63 Konzerten ihrer letzten Tournee in den Bann ziehen. Und der Konzertfilm begeistert mit seinen zahllosen Höhepunkten garantiert auch Zuschauer, die mit Schlagern eigentlich nichts anfangen können.

Zur Startseite Mehr aus TV-Kritik

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen