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TV-Kritik: "Inas Nacht": Kultmusiker als Jubiläumsgäste

Von Seit zehn Jahren auf Sendung: Ina Müller gab sich mit einem Sportidol, einem Komiker und musikalischen Weltstars die Ehre.
In familiärer Gemütlichkeit: Fußballer Steffen Effenberg, Moderatorin Ina Müller und Komiker  Christian Tramitz. Foto: NDR/Morris Mac Matzen In familiärer Gemütlichkeit: Fußballer Steffen Effenberg, Moderatorin Ina Müller und Komiker Christian Tramitz.
Laut, fröhlich und mit gewohnt losem Mundwerk: Seit zehn Jahren quatscht sich Ina Müller mit Promi-Gästen in die Herzen der Zuschauer. Der späte Zeitpunkt ihrer Sendung schadet dabei nicht, im Gegenteil: So um Mitternacht herum wird es in der kleinen Kneipe "Zum Schellfischposten" ja erst so richtig gemütlich. Wenn ohnehin nur wenig mehr als ein Dutzend Gäste hineinpassen, kommt schnell ein sehr familiäres Gefühl auf.

Mit Fußballer Stefan Effenberg und Komiker Christian Tramitz ("Der Schuh des Manitou") fehlte es auch letzte Nacht wieder nicht an prominenten Gästen. Ebenso wenig an skurrilen Details aus beiderlei Leben: Effenberg hatte sich etwa mal beim Ritt auf einem Grabstein das Bein gebrochen, Tramitz als Aktmodell gejobbt. Schräge Geschichten von einem gewissen Unterhaltungswert. Und Ina Müller weiß, wie man solche Geschichten am besten bringt.

Stilles Wasser für Effe

Nicht überraschend: Effenberg orderte ein stilles Mineralwasser, nachdem er vor knapp zwei Jahren mit 1,4 Promille hinter dem Steuer seines Jaguar F-Type erwischt wurde und damit ordentlich Schlagzeilen machte. Christian Tramitz gab eine ziemlich wilde Einlage auf der Geige zum Besten, was besonders gut zum Konzept der Sendung passt: Dort steht nicht nur ein Shanty-Chor bereit, Ina Müller betätigt sich auch selbst gerne und gekonnt als Sängerin.

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Überhaupt waren es diesmal besonders die musikalischen Gäste, die das Einschalten lohnten. Wer noch nie was von „Blondie“ gehört hat, an dem sind Jahrzehnte Musikgeschichte spurlos vorübergegangen. Frontfrau Debbie Harry hätte fast als große Schwester von Moderatorin Ina Müller durchgehen können. "Long Time" aus "Pollinator", dem mittlerweile elften Album der Band, kann man durch seine Anklänge an den mittlerweile fast vierzig Jahre alten Welthit "Heart of Glass" schnell als typischen "Blondie"-Titel identifizieren.

Ditto war nicht zum ersten Mal dabei

Eine Spur rockiger noch wurde am Ende mit Beth Ditto und "Fire", einem Lied von fast elektrisierender Intensität. Ditto war bereits im März in "Inas Nacht" zu sehen, damals als Gast, der sich auch den Fragen der Moderatorin stellte und zusammen mit Ina in der ungeheuren Hitze vor der Kamera fast zerfloss. Da war es in der Jubiläumssendung doch trotz der sommerlichen Jahreszeit schon sehr viel angenehmer – auch für die Zuschauer.
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