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TV-Kritik: "Jenseits der Schmerzgrenze": Nasenbruch mit Vorgeschichte

Eine schwere Gesichtsverletzung stellt das "In aller Freundschaft"-Klinikteam vor eine schwere Aufgabe. Doch etwas stimmt nicht an der erzählten Version des Unfalls.
Als Vanessa Liebstöckel (Charleen Deetz, re.) nach ihrer OP aufwacht, merkt sie, dass die Ärzte ihre Nase nicht gerichtet haben. Sie gibt ihrer Freundin Laura (Runa Greiner, li.) die Schuld. Foto: MDR/Saxonia Media Filmproduktion/Kiss Als Vanessa Liebstöckel (Charleen Deetz, re.) nach ihrer OP aufwacht, merkt sie, dass die Ärzte ihre Nase nicht gerichtet haben. Sie gibt ihrer Freundin Laura (Runa Greiner, li.) die Schuld.
Der Seriendauerbrenner – immerhin handelt es sich schon um Folge 789 – präsentiert diesmal eine besonders ausgefeilte Geschichte, die ihre Pointe zudem geschickt hinauszögert. "Es tut mir so leid" wimmert Laura Klein (Runa Greiner), als sie ihre Freundin Vanessa Liebstöckl (Charleen Dietz) mit zertrümmerter Nase im Krankenzimmer sieht. Angeblich war gerade Durchzug und eine Tür knallte Vanessa ins Gesicht.

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Das Mädchen, das zusammen mit ihrer Freundin eine Ausbildung absolvierte, hat aber eine erhebliche Menge Alkohol und Schmerzmittel im Blut. Die Schmerztabletten will sie unmittelbar nach dem angeblichen Unfall genommen haben. Bald fällt den Medizinern aber ein ungewöhnlicher Verlauf der Wirkstoffkonzentration in Vanessas Blut auf: Sie hat die Schmerztabletten genommen, bevor ihr die Tür ins Gesicht knallte.

Liebesgeschichten um die Ärzte

Der jungen Frau, die unter ihrer Höckernase litt, ging es um eine kostenlose Korrektur nach einem gefälschten Foto. Bis die Geschichte ihre Pointe offenlegt, streut das Drehbuch geschickt Spuren in verschiedene Richtungen – bis dahin, dass Laura ihrer Freundin aus Eifersucht die Tür ins Gesicht geschlagen hat. Daneben erzählt die Folge noch verschiedene Liebeswirrungen um Dr. Phillip Brentano (Thomas Koch) und das Kindermädchen Franzi Wilde (Maja Lehrer).
 
Wer als Zuschauer nicht allzu intensiv mit den Figuren der Serie vertraut ist, dürfte es zumindest anfangs etwas schwer haben, die verschiedenen Feinheiten entsprechend zuzuordnen. Ansonsten spielen die alltäglichen Vorgänge in der Klinik mit hinein. Bis hin zu Problemen mit einer streikenden Kaffeemaschine, sonst ein beliebter Bestandteil in vielen Krimiserien, was beim Zuschauer für einem gewissen Wiedererkennungswert sorgen dürfte.

Zwei bemerkenswerte Gastauftritte

Die Hauptgeschichte um die Freundinnen Laura und Vanessa funktioniert ziemlich gut. Runa Greiner und besonders Charleen Dietz spulen ihre Rollen nicht nur herunter, sondern füllen sie mit Leben und machen Lauras Komplexe wegen ihrer Nase damit auch glaubhaft. Die glaubwürdigen Figuren haben der Serie aber schon immer zum Vorteil gereicht.
 
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