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TV-Kritik: "Therapie unter Tannen": Gehen Sie in den Wald!

Von Die Heilkraft der Bäume: Waldluft hilft gegen Stress, Depressionen, Bluthochdruck und kann sogar vor Krebs schützen.
Der Förster und Waldpädagoge Bodo Marschall geht mit seiner Familie im Wald auf Kräutersuche. Foto: Kelvinfilm GmbH/Frank Schunicht Der Förster und Waldpädagoge Bodo Marschall geht mit seiner Familie im Wald auf Kräutersuche.
Inspiration für Romantiker, Lernort für Kinder, Platz zur Erholung und zum Kräftesammeln: Der Wald spielt in Deutschland eine bedeutende Rolle. Kein Wunder, ist doch Deutschland auch das waldreichste Gebiet der EU: Rund ein Drittel davon, eine Fläche von elf Millionen Hektar, sind mit Wald bedeckt. Wie extrem wichtig der für die menschliche Gesundheit und Psyche werden kann, zeigt dieser Beitrag von Dokumentarfilmer Klaus Kastenholz an vielen Beispielen.
 
Noch immer gelten bei uns Menschen, die Bäume umarmen, als esoterische Spinner. In Japan gilt Waldluft als Gesundheitstrank. Der Mediziner Dr. Quin Li gilt als einer der bedeutendsten Waldmediziner. Er hat an der Nippon Medical School in Tokio umfangreiche Untersuchungen angestellt und stellte fest, das Waldluft auch vor Krebs schützen kann. Ein Tag unter Bäumen steigert die Anzahl der körpereigenen Abwehrzellen – die auch Tumore vernichten – um vierzig Prozent!
 

Besser Wald als Klassenzimmer

 
Der Aufenthalt im Wald wirkt sich zudem positiv auf Blutdruck, Depressionen und den Pegel von Stresshormonen aus. Schulen verlegen Unterrichtsstunden vom Klassenzimmer ins Grüne, eine Sache, die im Ausland schon lange praktiziert wird. Nicht nur Lehrer zeigen sich von den Auswirkungen überzeugt, Forscher untersuchen auch die Auswirkungen auf die Schüler etwa anhand von Speichelproben im Labor.

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Die Sendung den Förster und Waldpädagogen Bodo Marschall mit seiner Familie. Er und seine Familie beziehen viele Nahrungsmittel aus dem Wald. Wildkräuter wie Gänseblümchen oder Brennesseln enthaltenen erheblich höhere Dosierungen an bioaktiven Substanzen wie Alkaloide oder Flavonoide als etwa ein herkömmlicher Salatkopf.  Was den Pflanzen gegen Schädlinge und Krankheiten hilft, nutzt bei Verzehr auch dem menschlichen Organismus.
 

Wälder mit sozialer Funktion

 
Kriminelle Jugendliche arbeiten im Wald Sozialstunden ab und fertigen unter Aufsicht aus Holz Schutzgitter, die Bäume vor Wildverbiss schützen. Auch die Fauna des Waldes weiß Knospen, Blätter und Zweige zu schätzen, was mitunter zu Schäden an Bäumen führt. Daneben zeigt der Film Menschen beim Überlebenstraining im Wald oder einen Mann, der schon seit Jahrzehnten in seinem Waldhaus lebt. Natürlich muss es nicht so extrem zugehen, um vom Wald zu profitieren. Zu einem regelmäßigen Waldspaziergang animiert der Film aber auf jeden Fall.
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