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TV-Kritik: "Wer weiß denn sowas XXL": Mit "Tatort"-Quoten-Giganten

Von Die mittlerweile 11. XXL-Ausgabe der Sendung schloss die dritte Staffel ab. Gründe zum Einschalten gab es dabei viele, unter anderem die Gästeliste.
Zu schauen gab es viel in der Samstagssendung der ARD. Nicht nur Moderator Kai Pflaume (rechts) hatte seinen Spaß dabei. Foto: MDR/Morris Mac Matzen Zu schauen gab es viel in der Samstagssendung der ARD. Nicht nur Moderator Kai Pflaume (rechts) hatte seinen Spaß dabei.

Die Gästeliste zu dieser XXL-Ausgabe der Quizsendung dürfte vor allem Krimi-Fans begeistert haben: Jürgen Vogel, gern besetzt als zwielichtiger Typ, Anna Loos, bekannt als Fahnderin "Helen Dorn" und zum krönenden Abschluss Loos-Ehemann Jan Josef Liefers und Filmpartner Axel Prahl, als Boerne und Thiel aus dem Münsteraner "Tatort" seit Jahren Garanten für hohe Einschaltquoten. Weitere Gäste: Elias M’Barek aus "Fuck ju Göthe" und Sängerin Vanessa Mai.

Der Quotenhit des Tages dürfte dem Ersten damit sicher gewesen sein. Zumal sich auch die Vorabend-Ausgabe zum Zuschauermagneten entwickelte: Über vier Millionen schalteten jeweils am Mittwoch, Donnerstag und Freitag ein. Satte 4,43 Millionen waren es am letzten Tag, wobei die Quote bei den 14- bis 49-Jährigen hervorragende 12,5 Prozent erreichte. Ein gigantischer Abschluss für die dritte Staffel.

Ein König kommt zum Stillstand

Die Gründe für diesen Erfolg waren leicht auszumachen. Vergnügte Gäste, die mit engagiertem Witz aufspielenden Elton und Bernhard Hoëcker und viele spannende Experimente ließen die über drei Stunden Laufzeit wieder wie im Flug vergehen. Eingespielte Filme zeigten teilweise kuriose Pannen aus dem richtigen Leben: So einen Besuch des saudischen Königs in Moskau, bei dem die mitgebrachte goldene Rolltreppe des Monarchen plötzlich streikte. Was dem König, der vor drei Jahren einen Schlaganfall erlitt, sichtlich Probleme bereitete.

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Spektakuläre Experimente mit Knalleffekten sorgten für Kurzweil. Ein unter anderem aus einer Zucchini und Salamiwürsten hergestellter Schweißbrenner dürfte auch Zuschauer fasziniert haben, denen im Chemie-Unterricht regelmäßig der Angstschweiß ausbrach. Und natürlich durften auch tierische Gäste nicht fehlen: So ein Wasserbüffel namens Obelix und Jemen-Chamäleons mit besonderer Anordnung der Zehen.

Rotluchse mit speziellem Merkmal

Für einen speziellen Niedlichkeitsfaktor unter den tierischen Gästen sorgten aber besonders zwei junge Rotluchse an der Flasche. Da dürfte es auch Jan Josef Liefers leicht verschmerzt haben, dass er die zu diesem Tier gehörige Frage – der englische Name "Bobcat" kommt von dem kurzen Schwanz der Tiere - falsch beantwortete. Am Ende setzte sich Jan Josef Liefers dennoch an Seite von Bernhard Hoëcker gegen Kontrahentin Vanessa Mai durch.

Die Gewinnsumme von 50.000 Euro spendete Liefers an die Wohltätigkeitsorganisationen Oceam Mind Foundation, Kinderhospiz Sternenbrücke, Deutsche Kinderstiftung e.V. und die Hamburger NCL-Stiftung. Bei NCL handelt es sich um eine bislang noch unheilbare Stoffwechselerkrankung, die bei Kindern zu Erblindung, Epilepsie und Demenz führt: Betroffene sterben noch vor ihrem 30. Lebensjahr.

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