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Arbeitslosenquote im Euroraum weiter auf Sieben-Jahres-Tief

Die Zahl der Erwerbslosen in der Eurozone geht seit Jahren fast stetig zurück. Im November stagnierte sie nun auf niedrigem Niveau. Dennoch gibt es noch teils erhebliche Probleme.
Eine Frau bittet in Athen um Almosen. Griechenland hat derzeit die höchste Arbeitslosenquote in der Eurozone. Foto: Maurizio Gambarini Eine Frau bittet in Athen um Almosen. Griechenland hat derzeit die höchste Arbeitslosenquote in der Eurozone. Foto: Maurizio Gambarini
Luxemburg. 

Die Arbeitslosenquote im Euroraum liegt erneut auf dem tiefsten Stand seit sieben Jahren. Im November betrug sie wie schon im Vormonat 9,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat in Luxemburg mitteilte.

Dies ist der niedrigste Wert seit Juli 2009. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten sind aber nach wie vor groß. Vor allem in südeuropäischen Ländern ist die Jugendarbeitslosigkeit weiterhin ein gravierendes Problem.

Seit April 2013 ist die Zahl der Erwerbslosen im gemeinsamen Währungsgebiet fast stetig zurückgegangen. Damals hatte sie bei 12,1 Prozent gelegen.

Ungeachtet der insgesamt positiven Entwicklung bei der Arbeitslosigkeit sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten jedoch weiterhin sehr groß. Deutschland verzeichnete im November nach europäischen Standards berechnet mit 4,1 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote im Euroraum. Die höchste Quote hat derzeit Griechenland. Die aktuellsten Zahlen beziehen sich hier auf September, als die Quote bei 23,1 Prozent lag. Auch Spanien hat mit einer Quote von 19,2 Prozent im November mit einer sehr hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen.

Mit Blick auf die Wirtschaft in der Eurozone verweisen Experten trotz insgesamt guter Konjunkturdaten immer wieder auf Risiken wegen der anstehenden Wahlen in Deutschland und Frankreich sowie der Umsetzung des Brexit.

Ein großes Problem ist außerdem die Jugendarbeitslosigkeit. Im November waren mehr als drei Millionen Menschen unter 25 Jahren im gemeinsamen Währungsgebiet arbeitslos gemeldet. Die Quote lag bei 21,2 Prozent. Im Vergleich zur Situation ein Jahr zuvor hat sich die Lage zwar leicht verbessert. Besonders hoch ist die Jugendarbeitslosigkeit aber weiter insbesondere in kriselnden südeuropäischen Ländern. In Griechenland betrug die Quote im September 46,1, in Spanien und Italien im November 44,4 beziehungsweise 39,4 Prozent.

(dpa)
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