E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 19°C

Athen lehnt Vorstoß zu Griechenland-Privatisierung ab

Die griechische Regierung lehnt den Vorstoß von Experten des Rettungsschirms ESM ab, griechische Staatsimmobilien mit einer neuen Holdinggesellschaft in Luxemburg einfacher zu privatisieren. «Der Privatisierungsfonds wird in griechischen Händen bleiben. Schluss aus».
Der Privatisierungsfonds werde in griechischen Händen bleiben, sagt Ministerpräsident Antonis Samaras Foto: Orestis Panagiotou Der Privatisierungsfonds werde in griechischen Händen bleiben, sagt Ministerpräsident Antonis Samaras Foto: Orestis Panagiotou
Athen. 

Das sagte der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras der Athener Zeitung «Eleftherotypia» am Sonntag.

Auch der oberste griechische Kassenhüter, Finanzminister Ioannis Stournaras, sagte der Athener Zeitung «Ethnos»: «Ich dementiere kategorisch einen Umzug des Privatisierungsfonds ins Ausland.»

Die beiden Spitzenpolitiker reagierten damit auf Berichte der Presse im In- und Ausland in der vergangenen Woche, wonach eine neue Immobilien-Holding griechische Staatsimmobilien verwalten könnte. Die Entscheidung über deren Verkauf sollte jedoch weiter letztlich in Athen fallen, soll es in einem internen Hintergrundpapier des ESM heißen.

Ein Sprecher des EU-Währungskommissars Olli Rehn hatte mitgeteilt, es gebe ein solches Hintergrundpapier, das aber von den ESM-Führungsgremien weder diskutiert noch gebilligt worden sei. Es seien lediglich «Ideen, die zirkulieren».

Die Privatisierung von Staatseigentum kommt im Rahmen des Rettungsprogramms für Griechenland nur schleppend voran. Die Troika von Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank wird die Fortschritte des Programms im September erneut bewerten. Bereits vor wenigen Wochen war das diesjährige Ziel, rund 2,5 Milliarden Euro aus Privatisierungen zu kassieren auf 1,6 Milliarden Euro nach unten korrigiert worden.

Zur Startseite Mehr aus Wirtschaft

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen