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Aus für Kaufhof-Übernahme sorgt für Erleichterung

Das Vorhaben von Karstadt-Eigentümer René Benko zur Übernahme des Konkurrenten Kaufhof hätte aller Voraussicht nach zur Schließung etlicher Warenhäuser geführt, so die Meinung des Städtebauexperten Portz. Foto: Jan Woitas Das Vorhaben von Karstadt-Eigentümer René Benko zur Übernahme des Konkurrenten Kaufhof hätte aller Voraussicht nach zur Schließung etlicher Warenhäuser geführt, so die Meinung des Städtebauexperten Portz.
Bonn/Toronto. 

Beim Deutschen Städte- und Gemeindebund sorgt das Scheitern der Pläne für einen Zusammenschluss von Karstadt und Kaufhof für Erleichterung. „Wir sehen das positiv”, sagte der Städtebauexperte des Verbandes, Norbert Portz.

Das Vorhaben von Karstadt-Eigentümer René Benko zur Übernahme des Konkurrenten Kaufhof hätte aller Voraussicht nach zur Schließung etlicher Warenhäuser geführt, ist Portz überzeugt. Und das hätte massive Auswirkungen auf die betroffenen Zentren gehabt: „Die Warenhäuser sind die Flaggschiffe unserer Innenstädte - mit einer Ausstrahlung weit über den Handel hinaus.” Das Wegbrechen dieser Häuser könne gerade in strukturschwachen Gemeinden das Veröden forcieren.

Der kanadische Kaufhof-Eigentümer HBC hatte am Mittwoch ein Milliarden-Übernahmeangebot von Benkos Signa-Holding für die Kaufhof-Kette und die damit verbundenen Immobilien abgelehnt.

(dpa)
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