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Ausblick auf Die Woche: Eintracht, Trump, Opel

Symbolbild Foto: arifoto UG (dpa-Zentralbild) Symbolbild

Wir stehen am Anfang einer denkwürdigen Woche. Wann hat es das zuletzt gegeben, dass Vater- und Muttertag so nah zusammengerückt sind? Nun liegen beide Events innerhalb einer Kalenderwoche, auf Schmusekurs. Das freut Getränkemärkte und Metzgereien ebenso wie Blumenläden und -versand. Wir stehen am Start einer Party-Woche, die durch das Finale der Fußball-Bundesliga-Saison am Samstag noch eine Extra-Portion Pfeffer erhält.

Fußballgott

Die Frankfurter Eintracht kickt dank Fußballgott Alex Meier in der nächsten Spielzeit (hoffentlich) in Europa, der Bundesliga-Dino HSV in Liga zwei: Zwei von vielen Überraschungen in der Saison 2017/18, die vor allem durch den Einsatz des Video-Assistenten ein zusätzliches Aufregerthema bekam. Meister Bayern grüßt einsam vom Thron und freut sich mit zwiespältigen Gefühlen auf Niko Kovac, der das schwere Erbe von Trainer-Legende Jupp Heynckes antritt.

Michael Balk Bild-Zoom Foto: (FNP)
Michael Balk

Die „Gelbe“ ohne Müller

Abschied nehmen muss nicht nur der Eintracht-Trainer. Auch der langjährige Vorstands- und noch amtierende Aufsichtsratschef der Commerzbank übergibt den Job auf der Hauptversammlung am Dienstag in jüngere Hände. Klaus-Peter Müller hat die Geschicke der gelben unter den ehemals drei Frankfurter Großbanken über Jahrzehnte geprägt. Nicht immer hatte KPM, wie sie ihn in der Bank nennen, dabei das nötige Quentchen Fortune. Unaufgeregt und zurückhaltend hat Müller seinen Job verrichtet – eher als Bankier, denn als Banker. Der 73-Jährige lebt in Bad Homburg, wo man ihn auch schon mal im Trainingsanzug beim Einkaufen in der Louisenstraße treffen kann. 50 Jahre Commerzbank haben nichts an seiner Bodenständigkeit ändern können. Müller gehört zu den Großen seiner Zunft.

Trumps Trophäe

Hinter den Kulissen wird weiter um eine Einigung im Handelsstreit mit den USA gerungen. Vor allem die Brüsseler Handelskommissarin Cecilia Malmström ist ein ständiger Aktivposten in diesem transatlantischen Poker. Wie er letztlich ausgehen wird, ist völlig offen. Klar dürfte aber sein, dass US-Präsident Trump seinem Wahlvolk eine Trophäe zeigen will und wird. Die Europäer müssen sich nun schleunigst zusammenraufen, um mit einer Stimme sprechen zu können. Bleiben die Gräben zwischen Paris und Berlin bestehen, hat Trump wohl leichtes Spiel. Und die Rechnung, die wir Europäer zu zahlen haben, wird happig ausfallen.

Opel sucht die Zukunft

Stets auf eine Überraschung muss man in diesen Zeiten auch aus dem Hause Opel gefasst sein. Vielleicht gelingt es den Rüsselsheimern in dieser Woche tatsächlich wieder mal, positive Schlagzeilen zu produzieren. Der als Kostenkiller berüchtigte Chef des neuen französischen Mutterkonzerns PSA, Carlos Tavares, könnte endlich die lange versprochenen Zukunftspläne für die Werke Eisenach, Kaiserslautern und Rüsselsheim mit dem Technischen Entwicklungszentrum präsentieren und damit den verunsicherten Arbeitnehmern Ängste über den Fortbestand der Automarke nehmen. Hilfreich in dem Konflikt wäre aber auch, wenn der Betriebsrat verbal abzurüsten beginnt.

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