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Themen-Vorschau: Ausblick auf Die Woche: Stada, Börse und Start-ups aus Hessen

Was bringt die Wirtschaftswoche in Hessen und Frankfurt? Mit unserem Ausblick sind Sie bestens informiert!
ARCHIV - Eine Mitarbeiterin überprüft am 20.06.2016 die Produktion von Kapseln bei der Firma Stada Arzneimittel AG in Bad Vilbel (Hessen). (zu dpa «Stada-Chef warnt Aktionäre: Scheitern der Übernahme wäre gefährlich» vom 08.08.2017) Foto: Frank Rumpenhorst/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Frank Rumpenhorst (dpa) ARCHIV - Eine Mitarbeiterin überprüft am 20.06.2016 die Produktion von Kapseln bei der Firma Stada Arzneimittel AG in Bad Vilbel (Hessen). (zu dpa «Stada-Chef warnt Aktionäre: Scheitern der Übernahme wäre gefährlich» vom 08.08.2017) Foto: Frank Rumpenhorst/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Wenn die Büchertische bei Hugendubel in der Frankfurter Innenstadt Rückschlüsse auf die Stimmung im Lande zulassen, so war es schon besser bestellt um unsere Sicht auf die USA als in der Ära Donald Trump. Von Sinclair Lewis’ „Das ist bei uns nicht möglich“ verstaubte bei mir im Bücherregal seit vielen Jahren eine alte Ausgabe des Amsterdamer Exil-Verlags Querido von 1936 – warum auch hätte man die angejahrte Satire über den Wahlsieg eines Populisten lesen sollen, der „Amerika wieder zu einem stolzen, reichen Land zu machen“ verspricht und dann eine totalitäre Herrschaft errichtet. Doch nun stehe ich vor einem hohen Stapel einer Neuausgabe aus dem Aufbau-Verlag, direkt neben der Manesse-Neuedition von Upton Sinclairs „Boston“ von 1928 – eine Anklageschrift über den berühmten Justizmord an den Anarchisten Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti.

Und Bestseller auf deutsch und englisch ist der Roman „American War“ des kanadischen Journalisten Omar El Akkad, der einen neuerlichen Bürgerkrieg in den US-Südstaaten des Jahres 2075 dystopisch ausmalt. Unrealistisch? Wer hätte noch vor kurzem gedacht, dass der US-Präsident nach einem Mordanschlag von Rechtsextremen ausdrücklich „viele Seiten“, also Täter wie Opfer gleichermaßen, verurteilt?

Die Stada-Übernahme

Unrealistisch erscheint mittlerweile auch, dass die Übernahme von Stada im zweiten Anlauf klappen könnte. Die Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven wollen den Bad Vilbeler Hersteller von Nachahmer-Medikamenten kaufen – doch nach letztem Stand haben erst 31,51 Prozent der Stada-Aktionäre ihre Aktien angedient. Damit die 5,3 Milliarden Euro schwere Übernahme klappt, bräuchten die Investoren bis übermorgen 63 Prozent der Anteile. Dabei hatten sie sich diesmal fast 20 Prozent der Aktien vorab gesichert, um auf Nummer sicher zu gehen. Egal: Betriebsrat und Mitarbeiter sind ohnehin der Meinung, dass sie ohne „Heuschrecken“ besser dran sind.

Börsianer nervös

Wenig erfreut über Trumps Säbelrasseln Richtung Nordkorea waren auch die Anleger: Der Konflikt hat innerhalb weniger Tage rund eine Billion Dollar an Börsenwert vernichtet. Der Streit dürfte die Investoren auch in der neuen Börsenwoche auf Trab halten. „Weiterhin vorsichtig bleiben“, rät beispielsweise Frank Klumpp von der Landesbank Baden-Württemberg; die Nervosität nehme zu. Das hat aber zu einem Anstieg des Preises für Gold, das als sicherer Hafen gilt, auf den höchsten Stand seit Anfang Juni geführt: Die Feinunze steht kurz vor dem Sprung über 1300 Dollar – am heutigen ersten Schultag nach den Sommerferien in Hessen könnte es soweit sein.

Unsere Serie

In unserer Serie über Start-ups aus Hessen stellen wir Ihnen diesen Dienstag ein Unternehmen aus dem Medizinbereich vor: Aidcure aus Frankfurt hat ein Medikament entwickelt, das rheumatoide Arthritis heilen soll. Die beteiligten Wissenschaftler wollen das Arzneimittel nun mit einer eigenen Firma vermarkten.

Frühe Weinlese

Die Weinlese beginnt dieses Jahr besonders früh: Die ersten Trauben werden voraussichtlich schon Mitte dieser Woche geerntet. Die klimatisch begünstigte Pfalz wird schon das dritte Jahr in Folge das Anbaugebiet sein, in dem die Lese in Deutschland beginnt; folgen dürfte Baden. Die Hauptlese startet dann voraussichtlich im September: Anfang des Monats mit der Rebsorte Müller-Thurgau, Ende des Monats folgt der Riesling.

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