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Iaa, Air Berlin und mehr: Ausblick auf Die Woche

Alternative Antriebe und die Digitalisierung sind zwei Schwerpunkte der IAA 2017. Foto: Uwe Zucchi/dpa Alternative Antriebe und die Digitalisierung sind zwei Schwerpunkte der IAA 2017.

Nachdem die US-Amerikaner bei der Präsidentschaftswahl ja mit demokratischer Mehrheit dafür gestimmt hatten, dass es keinen Klimawandel gibt und folglich Gegenmaßnahmen unnötig sind, scheint sie der Wettergott nun vom Gegenteil überzeugen zu wollen. Ich hoffe mit amerikanischen Freunden, dass er nicht allzu sehr zürnt. Der deutsche Wahlkampf wiederum nähert sich dem Zustand des Nirwana, also der völligen Ruhe. Wie passend, dass wenige Tage vor dem Bundestagsvotum, nämlich am Dienstag, der Dalai Lama zur Eröffnung des neuen Tibethauses nach Frankfurt kommt. Bei seinem dreitägigen Besuch wird das spirituelle Oberhaupt des tibetischen Buddhismus zudem in der Jahrhunderthalle in Höchst seinen Anhängern erklären, wie sie ebenfalls das Ziel Nirwana erreichen können.

<span></span> Bild-Zoom Foto: (FNP)

IAA beginnt

Frankfurt steht von Dienstag an ganz im Zeichen der Welt von gestern, Pardon, der Welt von Benzin und Diesel. Welche Konzepte die Internationale Automobil-Ausstellung allerdings für die Welt ohne Verbrennungsmotor zu bieten hat, darauf wartet die Fachwelt gespannt. Zwar steht noch kein Datum fest, ab wann Elektromotoren und andere alternative Antriebe den Sprit ablösen sollen, doch Autokäufer werden in Sachen Investitionssicherheit sicherlich ein paar Fragen haben. Offizielle Eröffnung mit Kanzlerin Angela Merkel ist am Donnerstag. Nach Presse- und Fachbesuchertagen starten die Publikumstage der IAA am Samstag (und gehen bis Sonntag, 24. September, täglich 9 bis 19 Uhr).

Bieten um Air Berlin

Bis Freitag läuft die Bieterfrist für die insolvente Fluglinie. Der Kreis der Kandidaten ist bis zuletzt überschaubar geblieben. Außer der Lufthansa noch im Rennen sind der britische Billigflieger Easyjet und die Fluglinie Condor, Tochter des Reisekonzerns Thomas Cook. Niki Lauda wollte ein Angebot für Niki prüfen, Hans Rudolf Wöhrl verzich- tete auf den Blick in den Datenraum; ein Hostelbetreiber aus Berlin hat die Lust wieder verloren.

Kunstmarkt

Mit Spannung beobachten Galeristen und Sammler, ob es der Koelnmesse gelingen wird, in Berlin wieder eine Kunstmesse mit überregionaler Ausstrahlung zu etablieren. Auch Aussteller aus Frankfurt sind von Donnerstag bis Sonntag mit dabei in der Station Berlin: Bärbel Grässlin (allerdings lediglich mit ihrer „Filiale“, nicht mit dem vollen Galerieprogramm wie in Basel oder Köln), Phillip Pflug und Wilma Tolksdorf.

Kultursaison startet

Im Städel beginnt am 13. September die nächste Blockbuster-Ausstellung: Mit Henri Matisse und Pierre Bonnard sind zwei französische Protagonisten der Klassischen Moderne erstmals gemeinsam in Deutschland zu sehen, und zwar bis zum 14. Januar. Schauspiel und Oper starten dann mit einem großen Theaterfest am Sonntag von 11 bis 17 Uhr in die neue Saison. Ebenfalls am Sonntag endet die weltweit wichtigste – und diesmal reichlich missglückte – Schau für zeitgenössische Kunst, die Documenta in Kassel.

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