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Ausblick auf die Woche

Symbolbild Foto: AFP Symbolbild

Angesichts der sibirischen Kälte, die in unseren Breite herrschte, schaut man schon etwas neidisch auf die Arbeitsbedingungen der Fußball-Profis, die sich derzeit in warmen Gefilden auf die Rückrunde vorbereiten. Bei ihren Trainingslagern in Abu Dhabi oder Doha, Marbella oder Florida wollen die Kicker den Grundstein für die nächsten Monate legen. Am Ende der Saison sollen Titel gewonnen, der Abstieg vermieden, die eigenen Erwartungen übertroffen und die Herzen der Fans erobert werden.

Erspartes schmilzt dahin

Ein intensives Training benötigen in diesem Jahr auch Deutschlands Anleger. Die Herausforderungen sind groß, die eigenen Ersparnisse zumindest vor der wieder aufflammenden Inflation zu schützen. Bei Mini-Zinsen aufs Tagesgeld, null Zins aufs Sparbuch und Giro sind Inflationsraten von 1,7 Prozent wie im Dezember dazu angetan, das Ersparte wie Schnee in der Sonne dahin schmelzen zu lassen. Man mache sich bewusst, dass eine Teuerung von 1,0 Prozent 10 000 Euro Guthaben in zehn Jahren auf 9044 Euro entwerten. Also heißt es, gut aufzupassen, wo sich Anlage-Alternativen auftun. Deutschlands Sparer sollten sich nicht kampflos ergeben, sondern um ihr Geldvermögen kämpfen. Etwa durch Aktien-Investments – ob als Einzeltitel oder Fondsanteile. Je nach persönlicher Vorliebe und Risikoabwägung. Dabei hat zuletzt die Anlageklasse der ETFs – das sind besonders günstige Fondsprodukte, die auf den verschiedensten Indizes wie Dax, Dow oder MSCI basieren – für Furore gesorgt und zig Milliarden Mittelzuflüsse verzeichnet.

Dow Jones knackt 20 000

Apropos Dow Jones. Neues Jahr, neues Glück? Der Weltleit-Index der Wall Street ist auf Rekordkurs. Die US-Präsidentschaftswahl hat eine unerwartete Trump-Rally ausgelöst und den Höhenflug weiter beschleunigt. Nur haarscharf verpasste er vergangenen Freitag die historische 20 000er Schwelle. Der seit langem ersehnten Sprung über die noch nie erreichte Marke von 20 000 Punkten könnte in dieser Woche gelingen – und auch den deutschen Leitindex Dax beflügeln.

Trumps Twitter-Angriff

Spannung ist auch in Detroit angesagt. Dort beginnt heute die erste wichtige Automesse des Jahres. Die Automobilbranche will zeigen, was sie an Zukunftstechnologien zu bieten hat – Elektromobilität, autonomes Fahren, Vernetzung sind die Schlagworte. Doch Donald Trump hat den Automanagern einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Mit seinen Twitter-Attacken gegen Ford, GM und Toyota hat er Angst und Schrecken verbreitet. Statt mit Zukunftsthemen muss sich die Autozunft mit Trumps protektionistischen Anwandlungen und seinen Drohungen nach Strafzöllen auseinandersetzen. Außer GM-Chefin Mary Barra haben die Angegriffenen bisher keine gute Figur gemacht. Bleibt abzuwarten, wie selbstbewusst Volkswagen einer möglichen Twitter-Attacke Trumps begegnen wird, sind die Wolfsburger doch auf der Zielgeraden ihrer Vergleichsverhandlungen mit der US-Justiz. Das macht sie eventuell anfällig für Begehrlichkeiten des künftigen US-Präsidenten.

Heimtextil ante portas

Die erste große Messe steht auch in Frankfurt vor der Tür: Am Dienstag startet die Heimtextil. Sie ist die größte und bedeutendste internationale Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien. Als erste Branchenschau des Jahres 2017 ist sie ein Stimmungs- und Trendbarometer für das ganze Geschäftsjahr. 2016 besuchten 69 000 Fachbesucher aus 137 Ländern die internationale Leitmesse.

Gabriel vs Schäuble

Wer setzt sich bis Donnerstag durch? Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Finanzminister Wolfgang Schäuble streiten über die inhaltliche Ausrichtung des Jahreswirtschaftsberichtes. Der SPD-Chef will einen Kampf für mehr Investitionen ausrufen, der CDU-Minister pocht auf einen soliden Haushalt.

Fasbender sagt bye

Am Freitag verabschiedet sich Volker Fasbender von der großen Bühne. Im Wiesbadener Kurhaus wird der scheidende Geschäftsführer des hessischen Unternehmerverbandes VhU und des Arbeitgeberverbandes Hessenmetall von Ministerpräsident Volker Bouffier mit verdientem Lob und Anerkennung für sein Lebenswerk überschüttet werden.

Peter Olsen 65

Ganz kurz vor Beginn des Ruhestandes befindet sich auch ein geschätzter Kollege, der die Wirtschaftsberichterstattung in Frankfurt und zuletzt bundesweit mitgeprägt hat: Am Freitag, 13. Januar, vollendet Peter Olsen sein 65. Lebensjahr. Der gebürtige Frankfurter wohnt mittlerweile im idyllischen Taunus, ist aber der Mainmetropole immer im Herzen verbunden geblieben. Journalistische Glanzpunkte hat er als langjähriger Leiter des Wirtschaftsressorts dieser Zeitung bis Mitte der neunziger Jahre gesetzt. Zuletzt galt er als Ressortchef Unternehmen bei der Börsen-Zeitung in vielen Vorstandsetagen der deutschen Industrie als ebenso angesehener wie streitbarer Gesprächspartner. Wir wünschen eine gute Zeit als aktiver Rentner – auf und neben dem Tennisplatz.

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