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Ausblick auf die Woche

Die rechtspopulistische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen. Bilder > Foto: Lionel Bonaventure (AFP POOL) Die rechtspopulistische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen.

April, April, der weiß nicht was er will. Mal Regen und mal Sonnenschein, Dann schneit’s auch wieder zwischendrein. April, April, der weiß nicht was er will.“ Typisches April-Wetter erwartet uns die ganze Woche. Es soll ungemütlich bleiben, sagen die Wetterfrösche vorher.

Anlagenotstand

Ob das auch auf die internationalen Börsen zutrifft? Bisher sind die von vielen erwarteten Turbulenzen ausgeblieben. Brexit, Trump-Präsidentschaft, Parlamentswahlen in den Niederlanden, Terrorattacken rund um den Globus, Eskalation mit Giftgas in Syrien haben die Anleger nicht so stark verängstigt, dass sie den Wertpapiermärkten den Rücken gekehrt hätten. Die anhaltende Geldschwemme durch die großen Notenbanken dieser Welt werden auch in Zukunft für hohe Zuflüsse sorgen. Rechts und links der Aktienmärkte herrscht großer Anlagenotstand. Wohin also mit dem vielen Geld? Die Konjunktur in Deutschland läuft prima, in der Eurozone ist ein deutlicher Aufwärtstrend spürbar. Das Referendum in der Türkei hat für die internationalen Finanzmärkte nicht das Gewicht, um größere Kursausschläge auslösen zu können. Also sind Aktien-Investments nahezu alternativlos – trotz der Risiken.

Politisches Erdbeben

Ganz anders sieht es mit dem nächsten politischen Großereignis in Europa aus: Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich haben das Zeug, Europa komplett zu verändern. Die rechtspopulistische Kandidatin Marine Le Pen will raus aus der EU, raus aus dem Euro. Dass sie die Wahl für sich entscheiden kann, ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen. Daher schauen die Nachbarländer und besonders wir Deutsche mit großer Spannung und einiger Sorge gen Westen. Ein politisches Erdbeben in Paris hat die Qualität, auch an den europäischen Finanzmärkten Verwerfungen auszulösen. Wir bleiben für Sie am Ball.

Schwund auf der IAA

Alles, was Rang und Namen hat, trifft sich in diesen Tagen in Shanghai. Die dortige Automobilmesse zeigt die Trends des kommenden Jahrzehnts auf: Elektrifizierung, Vernetzung und autonomes Fahren sind die Mega-Trends der Autobranche. Die deutschen Hersteller müssen sich schwer ins Zeug legen, um ihre herausragende Marktposition im Premium-Segment behaupten zu können. Auf den Dieselantrieb brauchen sie dabei nicht mehr zu hoffen – der ist spätestens seit der VW-Abgasaffäre mega-out. Dass in China „die Musik spielt“, bekommt auch die führende Automobilschau der Welt in Frankfurt zu spüren. Denn die im September stattfindende IAA muss Federn lassen: Einige namhafte Marken haben ihre Teilnahme abgesagt. Warum das so ist, lesen Sie in Kürze an dieser Stelle.

Kehrseite der Medaille

Brexit-Flüchtlinge aus dem Londoner Finanzdistrikt werden in Frankfurt mit offenen Armen aufgenommen. Das versprechen der Frankfurter Oberbürgermeister Feldmann und die hessische Landesregierung unisono. Tausende neue Arbeitsplätze in der Bankenmetropole vor Augen, dürfen die Städtewerber und PR-Strategen die Kehrseite der Medaille aber nicht aus den Augen verlieren: Die ohnehin schon angespannte Lage auf dem Frankfurter Immobilienmarkt wird dadurch weiter strapaziert. Denn Topverdiener aus internationalen Banken können (fast) jeden Preis für eine Wohnung bezahlen. Deren zusätzliche Nachfrage nach Wohnraum verschärft die Situation in und um Frankfurt und treibt die Preise noch weiter in die Höhe. Über die Befindlichkeit der Briten und die Hoffnungen bzw. Befürchtungen der Frankfurter erfahren Sie am Donnerstag mehr.

Mainova unter Strom

Strompreis, quo vadis? Diese Frage stellt unser Reporter am Freitag auf der Pressekonferenz der Mainova. Das Frankfurter Energieunternehmen lässt sich in die Bücher schauen, gibt einen Ausblick auf das laufende Jahr und wird sich (kritisch) zur Energiewende äußern. Wir sind gespannt auf die Aussagen von Mainova-Chef Constantin Alsheimer.

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