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Bahn plant groß angelegte Fahrplan-Umstellung

Ein spezieller Messzug ICE-S mit hoher Geschwindigkeit auf der ICE-Neubaustrecke zwischen Erfurt und dem fränkischen Ebensfeld. Foto: Martin Schutt Ein spezieller Messzug ICE-S mit hoher Geschwindigkeit auf der ICE-Neubaustrecke zwischen Erfurt und dem fränkischen Ebensfeld. Foto: Martin Schutt
Erfurt. 

Auf die Kunden der Deutschen Bahn kommt im Dezember die größte Fahrplan-Umstellung der letzten Jahrzehnte zu.

Grund ist die Inbetriebnahme der neuen Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und München, wie Bahnchef Richard Lutz ankündigte. An sie werden nahezu alle Fahrpläne für Anschlusszüge angepasst.

„Diese Strecke ist in vielerlei Hinsicht ein Projekt von historischem Ausmaß”, sagte Lutz bei einer Premierenfahrt auf der neuen Trasse durch den Thüringer Wald. Sie verkürzt vom 10. Dezember an die ICE-Reisezeit zwischen den beiden Metropolen von mehr als sechs auf knapp unter vier Stunden im „Sprinter”. Kürzere Fahrten bringe die Strecke auch für Reisende aus Leipzig, Dresden, Halle und Erfurt.

Auch Frankfurt am Main, Hamburg und Stuttgart profitierten, sagte Lutz. Frankfurt und Berlin etwa werden künftig halbstündig mit Hochgeschwindigkeitszügen verbunden. Der ICE-Knoten Erfurt werde die „schnelle Mitte Deutschlands”.

(dpa)
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