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Betreiber: BER öffnet nur mit Zentralterminal

Der neue Hauptstadtflughafen BER, aufgenommen am 19.05.2017 in Schönefeld. Der neue Hauptstadtflughafen BER soll nicht mit einem Nebengebäude eröffnet werden. Foto: Ralf Hirschberger Der neue Hauptstadtflughafen BER, aufgenommen am 19.05.2017 in Schönefeld. Der neue Hauptstadtflughafen BER soll nicht mit einem Nebengebäude eröffnet werden.
Berlin. 

Der neue Hauptstadtflughafen BER soll nicht mit einem Nebengebäude eröffnet werden. Das hat die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) an diesem Freitag klargestellt.

„Die Inbetriebnahme des BER wird mit allen Gebäuden erfolgen”, hieß es in einer Stellungnahme. Sie reagierte damit auf einen Bericht des Magazins „Der Spiegel”, wonach es in der Flughafengesellschaft Überlegungen gebe, den BER im Jahr 2020 zur Not ohne Hauptterminal in Betrieb zu nehmen. Nach dieser Darstellung könnte ein zusätzliches Abfertigungsgebäude mit dem Kürzel T1-E dessen Funktion teilweise übernehmen.

Die Start- und Landebahnen, 39 Betriebsgebäude und die Seitenpiers des Fluggastterminals seien fertig und bereits überwiegend in Nutzung, stellte die Flughafengesellschaft fest. Trotz aller technischen Schwierigkeiten, die die Eröffnung des Airports bislang verhindert hat, bleibe das Hauptterminal das Kernstück des BER und werde fertiggestellt.

Im Hauptterminal befänden sich zudem die für den Flughafen zentralen Steuerungseinheiten. Das T1-E sei „keine Alternative für das Fluggastterminal, sondern eine notwendige Ergänzung, um die zukünftigen Passagierkapazitäten bewältigen zu können.” Nach dem Stand von Mitte des Jahres soll das für sechs Millionen Passagiere pro Jahr konzipierte T1-E-Gebäude Anfang 2020 fertig sein. Am 15. Dezember will Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup einen neues Eröffnungstermin für den BER nennen.

(dpa)
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