Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 8°C

Brennstoffzellen-Züge sollen Dieselwagen ablösen

Ein neuer Brennstoffzellenzug, der mit Strom aus Wasserstoff fährt, in Wolfsburg. Foto: Peter Steffen Ein neuer Brennstoffzellenzug, der mit Strom aus Wasserstoff fährt, in Wolfsburg.
Wolfsburg. 

Wasserstoff soll schon bald den Diesel als Antriebsmittel auf den Schienen Niedersachsens ersetzen. Den Anfang machen 14 Brennstoffzellen-Züge ab 2021 zwischen den Städten Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude.

Entsprechende Verträge über die Lieferung der Züge wurden am Donnerstag von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) sowie den Unternehmen Alstom und Linde unterschrieben. Der Technologiekonzern Linde stellt die Versorgung der Züge mit Wasserstoff über eine eigene Tankstelle sicher. Der Zughersteller Alstom produziert den „Coradia iLint” im Werk Salzgitter und verspricht einen schadstofffreien Betrieb.

Zwei Prototypen sollen im Frühjahr 2018 den Pilotbetrieb aufnehmen, hieß es bei der Präsentation der Züge am Wolfsburger Hauptbahnhof, zu der Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) kurz vor Beginn der Verkehrsminister-Konferenz eingeladen hatte. „Ab jetzt gibt es im nicht elektrifizierten Schienenverkehr eine echte Alternative zum Dieselbetrieb”, sagte Lies (SPD). Das Ministerium in Hannover fördert die Anschaffung der Brennstoffzellen-Züge mit rund 81,3 Millionen Euro.

Der Antrieb mit Brennstoffzellen gilt als einfach und umweltfreundlich. Grundprinzip ist meist die Verbrennung von Wasserstoff (H2) mit Sauerstoff (O2) zu Wasser. Die erzeugte Energie treibt einen Elektromotor an. Nachteil ist, dass die Technik bisher recht teuer ist und reiner Wasserstoff oft nur durch starke Energiezufuhr von außen hergestellt werden kann.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Wirtschaft

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse