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Üppige Bonuszahlungen: Cryan: Milliardenboni bei Deutscher Bank kein Automatismus

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, John Cryan. Foto: Boris Roessler/Archiv Foto: dpa Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, John Cryan. Foto: Boris Roessler/Archiv
Frankfurt. 

Üppige Boni sind bei der Deutschen Bank nach Darstellung von Konzernchef John Cryan kein Automatismus. „Die Bezahlung unserer Mitarbeiter wird sich konsequent am Geschäftserfolg unserer Bank orientieren”, versicherte Cryan laut Redetext am Freitag in Frankfurt. „Die diesjährige variable Vergütung ist eine einmalige Investition, um der neuen Führung unserer Unternehmens- und Investmentbank die Chance zu geben, unsere Marktposition zu sichern und auf ausgewählten Geschäftsfeldern auszubauen.”

Nach übereinstimmenden Medienberichten will Deutschlands größtes Geldhaus für das Jahr 2017 trotz erneut roter Zahlen etwa eine Milliarde Euro als Bonuszahlung an ihre Mitarbeiter und Manager ausschütten. Vor allem die traditionell gut bezahlten Investmentbanker sollen sich für wieder höhere Boni eingesetzt haben.

Co-Chef Marcus Schenck hatte den Schritt kürzlich in einem Interview verteidigt: „Wir müssen gerade jetzt in unsere Leute investieren und international wettbewerbsfähig bleiben - auch bei den Gehältern.” Cryan betonte bei der Bilanzvorlage: „Kommendes Jahr ist eine ähnliche Vergütung nur bei entsprechendem Geschäftserfolg zu rechtfertigen.”

(dpa)

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