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DIW sieht Deutschland in der „Wohlfühlkonjunktur”

Deutsche Ingenieurskunst ist im Ausland begehrt: Ein Flugzeugtriebwerk vom Typ Rolls-Royce Trent XWB wird von einem Arbeiter in Dahlewitz (Brandenburg) begutachtet. Foto: Ralf Hirschberger Deutsche Ingenieurskunst ist im Ausland begehrt: Ein Flugzeugtriebwerk vom Typ Rolls-Royce Trent XWB wird von einem Arbeiter in Dahlewitz (Brandenburg) begutachtet. Foto: Ralf Hirschberger
Berlin. 

Die deutsche Wirtschaft wächst wohl auch in den kommenden Jahren solide. Ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,5 Prozent in diesem und 1,7 Prozent im nächsten Jahr sei wahrscheinlich, teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit.

Damit bestätigte das Institut weitgehend seine Prognose von vor drei Monaten. Auch die Verbraucherpreise stiegen mit voraussichtlich 1,7 Prozent in diesem Jahr wieder etwas stärker. Die Kerninflation, aus der stark schwankende Energiepreise herausgerechnet sind, werde bei etwa 1,5 Prozent liegen.

Das DIW betonte, die Zahl der Beschäftigten habe historische Höchststände erreicht. Die Einkommen der privaten Haushalte wüchsen ebenfalls. Die Wirtschaftsforscher sehen Deutschland in einer „Wohlfühlkonjunktur”. Eine Überhitzung der Wirtschaft wird nicht befürchtet, da die Produktionskapazität im Einklang mit der Wirtschaftsleistung wachse.

(dpa)
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