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Marktforschung: Das sind die Schönheitstrends des Jahres

Von Die meisten Verbraucher in Deutschland legen großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Die Schönheitsbranche, die 50 000 Menschen beschäftigt, jubelt über kräftige Wachstumsraten.
Frankfurt. 

„Kosmetika dienen dem Ausdruck der Persönlichkeit. Sie tragen zu Wohlbefinden, Selbstsicherheit und Gesundheit bei. Entsprechend hoch stehen die Produkte in der Gunst der Konsumenten.“ Mit diesen Worten jubelt die deutsche Schönheitsbranche über die aktuelle Geschäftslage. 13,6 Milliarden Euro geben die Bundesbürger in diesem Jahr für Beauty-Produkte aus. Das sind pro Kopf fast 150 Euro.

Für das kommende Jahr ist die Branche noch optimistischer. Nach einer Umfrage des Industrieverbandes Körperpflege und Waschmittel (IKW) steigen die Ausgaben der hiesigen Verbraucher für Körperpflege und Kosmetik auf fast 14 Milliarden Euro. Gut zwei Drittel der befragten Betriebe beurteilen die zukünftige Geschäftsentwicklung mindestens mit „gut“.

Die Bundesbürger geben am meisten Geld für Haut- und Gesichtspflegemittel sowie für die Haarpflege aus – jeweils rund drei Milliarden Euro. Es folgen die dekorative Kosmetik mit Make-up, Masken und Lippenstiften vor der Mund- und Zahnpflege. Überdurchschnittliche Zuwächse erzielen Produkte aus dem Bereich der Naturkosmetik.

Ein unterentwickeltes Bewusstsein für die Körperpflege attestiert der Konsumforscher Robert Kecskes einem Großteil der Männer. Sie würden zwar eine intensive Zahnpflege betreiben. Darüber hinaus geschehe aber fast nichts mehr. Mehr ausgegeben haben Deutschlands Männer in den zurückliegenden Monaten vor allem für Deodorants und Duschgels.

Die bevorzugten Einkaufstempel für Schönheitsprodukte sind die Drogeriemärkte. Fast die Hälfte der Umsätze werden dort getätigt. Die mit Abstand größten Zuwächse verzeichnen jedoch Apotheken und Discounter wie Lidl, Aldi oder Norma. Traditionelle Parfümerien gehören zu den größten Verlierern 2017.

Wichtiger Treiber des gesamten Aufwärtstrends ist der Internet-Verkauf. Derzeit werden zwar erst ein Prozent des Branchenumsatzes online gemacht. Doch die Erwartungen sind hoch geschraubt. Bis 2020 könnte der Anteil auf bis zu zehn Prozent in die Höhe schnellen, prognostiziert Christoph Koke vom Marktforschungsinstitut IRI.

Zahnhygiene

Morgens und abends Zähne putzen nicht vergessen. Ob manuell oder elektrisch, ist der eigenen Vorliebe geschuldet. Doch der Trend geht zu hochwertigen Zahnbürsten und -cremes. Denn: Vorsorge ist besser als Nachsorge.

<span></span> Bild-Zoom Foto: Vadym Drobot (155424418)

Ein Mann - ein Bart

Seit der Dreitagebart wieder trendy ist, geht der Absatz von Pre- und After-Shave-Produkten deutlich zurück. Schauspieler Elyas M’Barek oder FDP-Chef Christian Lindner sind die Protagonisten dieses allgegenwärtigen Barttrends.

 

<span></span> Bild-Zoom Foto: Mladen Mitrinovic (180549459)

Duschen tut gut

Das morgendliche Duscherlebnis ist die Wohlfühloase in den eigenen vier Wänden. Ein prickelnder Wasserstrahl und ein duftendes Duschgel macht den jungen Tag zum besten Freund und bereit für neue Aufgaben.

<span></span> Bild-Zoom Foto: (159238287)

Gut gepflegt

Gesichtsmasken, -kosmetik, Sonnenschutz und Hautcremes sind die Umsatzrenner des Jahres 2017. „Gut gepflegt ist gut geschützt“, twittert der Branchenverband IKW. Der Megatrend dabei ist die Naturkosmetik.

<span></span> Bild-Zoom Foto: Yevgen_Rychko (182154353)

 

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