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Börse in Frankfurt: Dax fehlt es an Impulsen

Mangels positiver Impulse steuert der Dax auf ein kaum verändertes Wochenergebnis zu. Die Wall Street kann wegen eines Feiertags erst einmal nicht weiter helfen.
Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (Dax). Foto: Fredrik von Erichsen Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (Dax). Foto: Fredrik von Erichsen
Frankfurt/Main. 

Der Dax ist einmal mehr mit angezogener Handbremse in den Tag gestartet. Ohne richtungsweisende Nachrichten schwankte der deutsche Leitindex im frühen Handel um sein Vortagsniveau.

Gegen Ende der Handelsstunde stand er moderat mit 0,21 Prozent im Minus bei 10 667 Punkten. Er knüpfte damit an den wenig inspirierten Handel der vergangenen Tage an. Auch im Wochenverlauf steuert das Kursbarometer auf ein kaum verändertes Ergebnis zu.

Dem Markt mangelt es weiter an den nötigen Impulsen, um der geringen Dynamik der vergangenen Wochen zu entkommen. Über Nacht fehlten die Vorgaben von der Wall Street, wo am Vorabend wegen Thanksgiving nicht gehandelt wurde. Etwas leichter entwickelten sich vor diesem Hintergrund auch die Indexkollegen des Dax.

Der MDax verlor zuletzt 0,29 Prozent auf 20 720 Punkte, während es für den TecDax um 0,19 Prozent auf 1724 Punkte nach unten ging. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand 0,22 Prozent tiefer bei 3033 Zählern.

Ähnlich ruhig wie am Aktienmarkt insgesamt fielen am Freitag auch die Impulse bei Einzelwerten aus. Lufthansa-Aktien blieben nach der Ankündigung eines vierten Streiktags der Piloten im Blickfeld der Anleger. Die Aussicht auf einen eskalierenden Streit mit einem immer länger andauernden Ausstand sah ein Börsianer als negative Entwicklung an. Die Papiere der Fluggesellschaft gaben um gut ein halbes Prozent nach.

Schlusslicht im Dax waren die Aktien von HeidelbergCement mit einem Minus von fast 2 Prozent. Bei dem Zementhersteller wirkte eine weniger optimistische Studie der Commerzbank nach. Besser erging es aber Nordex im TecDax. Ein Auftrag aus Finnland gab der jüngsten Kurserholung nochmals Rückenwind. Die Papiere des Windkraftanlagenbauers profitierten mit einem Aufschlag von etwas mehr als 2 Prozent davon.

(dpa)
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