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Börse: Dax steigt zum Wochenstart: Gute US-Jobdaten wirken nach

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX).
Frankfurt. 

Die Freude über den jüngsten US-Arbeitsmarktbericht hat am deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart nachgewirkt. Der Dax stieg in der ersten Handelsstunde um 0,17 Prozent auf 12 318,69 Punkte.

Auch der MDax der mittelgroßen Werte präsentierte sich mit plus 0,34 Prozent auf 25 190,11 Punkten freundlich. Der Technologiewerte-Index TecDax notierte mit minus 0,01 Prozent auf 2282,55 Zählern kaum verändert. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,23 Prozent hoch. An den asiatischen Börsen waren die Vorzeichen am Montag ebenfalls positiv.

Am Freitag hatten die besser als erwartet ausgefallenen US-Jobdaten zusammen mit einem nachgebenden Euro den Dax kräftig angetrieben. In New York war der US-Leitindex Dow Jones Industrial mit einem weiteren Rekord aus dem Handel gegangen.

Der Dax nehme den Schwung der jüngsten Kursgewinne in die neue Woche mit, schrieb Analyst Milan Cutkovic von AxiTrader. Der Sprung über 12 300 Punkte öffne den Weg bis auf 12 500 Punkte. Anleger hofften auf eine Fortsetzung der Korrektur des Euro-Kurses und damit weiteren Rückenwind für den deutschen Aktienmarkt.

Zuletzt wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,1788 Dollar gehandelt, nachdem sie Mitte vergangener Woche zeitweise bis auf 1,19 Dollar gestiegen war. Ein starker Euro kann die Exporte deutscher Unternehmen erschweren.

In Deutschland erhielt unterdessen die Produktion im verarbeitenden Gewerbe einen überraschenden Dämpfer. So war die Gesamtproduktion im Juni um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Experten hatten dagegen einen leichten Anstieg erwartet.

Am Aktienmarkt nahmen zum Wochenauftakt die Anleger die Zahlen des Karrierenetzwerkbetreibers Xing und des Medizintechnikunternehmens Carl Zeiss Meditec unter die Lupe. Zudem berichteten der Autozulieferer ElringKlinger und der Finanzdienstleister Hypoport.

Xing setzte im zweiten Quartal dank gestiegener Nutzerzahlen und kleinerer Zukäufe deutlich mehr um. Auch das operative Ergebnis zog stark an. Die Papiere legten um 2,37 Prozent auf 257 Euro zu. Zuvor hatten sie bei 265,35 Euro ein Rekordhoch markiert.

Carl Zeiss Meditec verhalfen gute Geschäfte mit Lasersystemen zur Sehschärfenkorrektur in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres zu Wachstum und einem deutlichen Ergebnisanstieg. Die Aktien verloren trotzdem 1,6 Prozent.

Hypoport verteuerten sich weit vorne im SDax um über 3 Prozent, während Elringklinger als schwächster Index-Wert um fast dreieinhalb Prozent fielen.

Im Blick steht zudem der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC), der mit einem Milliardenzukauf sein Geschäft in den USA stärken will. Für das Medizintechnik- und Dienstleistungsunternehmen NxStage Medical bietet FMC 30 US-Dollar je Aktie in bar. Die FMC-Titel gaben zuletzt um etwas mehr als ein halbes Prozent nach. Ein Börsianer hält die gebotenen 30 US-Dollar je NxStage-Papier für ziemlich hoch gegriffen.

Angetrieben von einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank sprangen die Titel des Biotech-Unternehmens Evotec als bester TecDax-Wert um mehr als 7 Prozent hoch.

Auf der Gegenseite fanden sich die Anteile des auf Arztpraxen und Apotheken spezialisierten Softwareanbieters Compugroup mit einem Kurseinbruch von mehr als siebeneinhalb Prozent. Das wichtige Projekt elektronische Gesundheitskarte steht möglicherweise vor dem Aus.

(dpa)
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