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Börse: Deutscher Aktienmarkt: Papiere von Autobauern verlieren

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen
Frankfurt. 

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt sind angesichts der Sorgen um die deutschen Autobauer erst einmal vorsichtig geblieben. In der ersten Stunde nach dem Börsenstart verlor der deutsche Leitindex Dax weitere 0,36 Prozent auf 12 195,43 Punkte.

Der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen büßte 0,28 Prozent auf 24 486,98 Punkte ein. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,58 Prozent auf 2261,57 Zähler runter. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,21 Prozent.

Gesprächsthema am Markt bleibt der Kartellverdacht bei den deutschen Autoherstellern, deren Aktien an ihren Abwärtstrend vom Freitag anknüpften. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel” hatte am Freitag über den Verdacht jahrelanger illegaler Absprachen zu Lasten von Verbrauchern und Zulieferern berichtet.

Deutsche Autowerte waren daraufhin unter Druck geraten. Die Anteile der im Dax notierten Hersteller Volkswagen, BMW und Daimler sackten als schwächste Index-Vertreter um bis zu dreieinhalb Prozent ab.

In der vergangenen Woche hatte ein starker Anstieg des Euro zum US-Dollar die Stimmung unter den Aktien-Anlegern getrübt. Der Dax hatte auf Wochensicht mehr als 3 Prozent verloren. Ein starker Euro kann zur Belastung für die Exportindustrie werden. Am Montagmorgen kostete die Währung zuletzt 1,1644 US-Dollar, nachdem sie in der Nacht bis auf 1,1684 Dollar gestiegen war.

In dieser Woche legen etliche Unternehmen Zahlen vor. Die Blicke schweifen zur Wochenmitte auch gen Amerika, wo die US-Notenbank Fed am Mittwoch ihren Zinsentscheid verkünden wird. Ein Zinsschritt wird zwar nicht erwartet, aber Aussagen zum Beginn des Abbaus ihrer im Zuge der Billiggeldpolitik aufgeblähten Bilanz sind möglich.

(dpa)
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